Letztes Update am Mi, 24.07.2019 12:05

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Generalsanierung vom Knoten Kaisermühlen startet



Autofahrer auf der Südosttangente (A23) im Norden Wiens brauchen demnächst wohl gute Nerven: Am Montag starten die ersten Vorbereitungen für die Generalsanierung des Knoten Kaisermühlen, kündigte der Autobahnbetreiber Asfinag am Mittwoch in einer Aussendung an. Dazu sind Sperren von Auf- und Abfahrten sowie von Fahrspuren notwendig.

Konkret betroffen ist zunächst die Auffahrt von der Tangente auf die Donauuferautobahn (A22), für den Verkehr vom Norden kommend. In der Nacht auf Dienstag ist die Verbindung von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr gesperrt, um die Baustelle einzurichten. Danach ist die Auffahrt zwar wieder offen, die Fahrspur aber verschwenkt und etwas schmäler, hieß es in der Mitteilung. Anfang September werde die Baustelle umgestellt, nähere Informationen dazu sollen zeitgerecht erfolgen.

Diese ersten Arbeiten sollen bis Anfang November dauern. Dabei werden der Fahrbahnbelag und die Tragwerke sowie die Seitenbereiche der Rampe saniert. Weiters muss die Auffahrt verbreitert werden, damit sie ausreichend Platz für die kommenden Verkehrsführungen bietet.

Die Asfinag kündigte heute noch eine weitere Sperre an: Im Zeitraum vom 5. bis 11. August wird in zwei bis drei Nächten die Tangenten-Ausfahrt Richtung Ölhafen nicht befahrbar sein. Dies gilt dann ebenfalls wieder für den Zeitraum zwischen 22.00 und 5.00 Uhr. Grund dafür seien Arbeiten an der Beleuchtung. Die Umleitung führt dann über den Knoten Kaisermühlen.

Insgesamt dauert die Generalsanierung des Knoten Kaisermühlen bis 2021. Dabei wird der Bereich auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Es sollen alle Auf- und Abfahrten, die Hauptfahrbahnen sowie der Lärmschutz, die Beleuchtung und die Beschilderung saniert werden. Budgetiert sind dafür rund 30 Millionen Euro.




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