Letztes Update am Fr, 26.07.2019 06:49

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sucheinsatz nach Murenabgang im Kaunertal



Die Kaunertaler Gletscherstraße (Bezirk Landeck) ist am Donnerstagabend durch einen Murenabgang auf einer Länge von 500 bis 800 Metern bis zu vier Meter hoch verschüttet worden. Wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilte, wurde mit Suchhunden und Hubschraubern nach Verschütteten gesucht. 80 von der Mure abgeschnittene Personen mussten die Nacht im Gepatschhaus bzw. der Gepatschalm verbringen.

Der Murenabgang habe sich gegen 18.40 Uhr im Bereich der Bushaltestelle „Seewiese“ ereignet. Weil aufgrund der Größe des Murenabgangs nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Fahrzeuge oder Personen betroffen waren, sei ein Sucheinsatz unter Beteiligung von Feuerwehr, Bergrettung und Polizei eingeleitet worden. Zwei Suchhunde, ein Rettungshubschrauber sowie ein Hubschrauber des Innenministeriums seien im Einsatz gewesen.

Wegen der Dunkelheit und eines weiteren herannahenden Gewitters sei die Suche am Abend unterbrochen worden. Die Suchaktion und die Aufräumarbeiten würden am heutigen Freitag fortgesetzt.




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