Letztes Update am Fr, 26.07.2019 15:13

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Weltrekord und Gold durch Russen Schupkow über 200 m Brust



Am Freitag hat es bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Gwangju drei weitere Weltrekorde gegeben. Der US-Amerikaner Caeleb Dressel schlug über 100 m Delfin im Halbfinale nach 49,50 Sek. an, im Halbfinale über 200 m Rücken trumpfte die erst 17-jährige Regan Smith in 2:03,35 Min. auf, 200-m-Brust-Gold ging im Weltrekord von 2:06,12 Min. an den Russen Anton Schupkow.

Dressel verbesserte die seit 1. August 2009 geltende Marke seines Landsmannes Michael Phelps (49,82) deutlich. Es war übrigens der zweite Weltrekord, den Phelps bei dieser WM verlor, über 200 m Delfin hatte ihm der 19-jährige Ungar Kristof Milak die Bestmarke abgenommen. Dressel schien von seinem Weltrekord überhaupt nicht müde, nur kurz darauf zog er als Halbfinal-Schnellster in 21,18 über 50 m Kraul ins Finale ein.

Die 200 m Brust der Männer waren das schnellste Rennen aller Zeiten auf dieser Strecke. Titelverteidiger Schupkow triumphierte vor dem Australier Matthew Wilson (2:06,68) und dem Japaner Ippei Watanabe (2:06,73). Wilson hatte erst im Halbfinale in 2:06,67 den seit Jänner 2017 von Watanabe gehaltenen Weltrekord egalisiert, der Endlauf war eine Glanzvorstellung der Top Drei. Smith blieb mit 2:03,35 Minuten unter der bisherigen Bestmarke ihrer Landsfrau Missy Franklin bei den Olympische Spielen 2012 in London (2:04,06).

Die Amerikanerin Simone Manuel verteidigte in 52,04 Sek. ihren Titel über 100 m Kraul erfolgreich verteidigt. Silber ging an die Australierin Cate Campbell (52,43). Die 200 m Brust holte sich die Russin Julija Jefimowa in 2:20,17 Min., es war ihr zweiter Sieg en suite. Über 200 m Rücken schlug erneut der Russe Jewgweni Rylow zu, dieses Mal in 1:53,40 Min. Den Sieg über die 4 x 200 m Kraul bei den Männern holte sich Australien.

Die Finalsession ging ohne österreichische Beteiligung in Szene. Die Burgenländerin Lena Grabowski hatte als Ex-aequo-17. im Vorlauf über 200 m Rücken das Swim-off für einen Reserveplatz mit österreichischen Rekord von 2:10,79 Minuten erfolgreich überstanden, kam aber im Halbfinale nicht zum Zug, da keine Athletin für das Semifinale abgesagt hatte.




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