Letztes Update am Sa, 27.07.2019 17:02

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sturm nach Europacup-Watschen gegen St. Pölten gefordert



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Drei Tage nach dem missglückten Europa-League-Start in Haugesund steht der SK Sturm schon denkbar früh unter Druck. Am Sonntag (17.00 Uhr) gastiert zum Auftakt der Fußball-Bundesliga der SKN St. Pölten in der Merkur Arena. Zeitgleich empfängt der LASK den SCR Altach, bei dem es wieder aufwärts geht, seit Alex Pastoor Trainer ist. Außerdem empfängt der SV Mattersburg Hartberg.

Ein Heimerfolg ist für Sturm Graz quasi Pflicht. „Ich hoffe, dass wir nicht dieselben Fehler machen“, betonte Neo-Coach Nestor El Maestro im Bezug auf die Europa-League-Pleite. Den Auftritt in Norwegen bezeichnete El Maestro als „enttäuschend, umso mehr als ich immer betone, dass in erster Linie die Ergebnisse zählen“, sagte der 36-Jährige. Sein Fazit: „Die Mannschaft war bemüht, es haben aber Effizienz und Qualität gefehlt.“ Als „desaströs“ habe er die Leistung aber nicht empfunden. St. Pöltens Coach Alexander Schmidt glaubt indes nicht, dass Sturms magere Vorstellung im hohen Norden besondere Auswirkungen auf das Spiel haben wird. „Das spielt keine Rolle, ändert nichts“, meinte der Deutsche, der vor seiner ersten Partie im heimischen Oberhaus steht. Dass der Druck auf die Steirer nun vor eigenem Publikum gestiegen sein könnte, gab aber auch er zu.

Für Valerien Ismael wird das Match gegen Altach sein erstes Ligaspiel als LASK-Trainer. Besonderen Druck spürt der Franzose ob der hohen Erwartungshaltung rund um den Club laut eigenen Angaben aber nicht. Als vorsichtig formuliertes Ziel haben die Linzer vorerst den Einzug ins obere Play-off ausgegeben. Von den bisherigen 14 Bundesliga-Spielen gegen Altach hat der LASK nur eines verloren, die jüngsten acht Duelle überstand man ungeschlagen. Dennoch ist man vor den Vorarlbergern gewarnt, die unter Alex Pastoor im Frühjahr in zehn Ligaspielen der Qualigruppe nur eine Niederlage kassiert haben. „Wir kennen die Spielanlage des LASK. Ich schätze sie ähnlich stark ein wie in der vergangenen Saison“, sagte Pastoor.

Mattersburgs Neo-Coach Franz Ponweiser will seine Amtszeit bei den Burgenländern mit einem Sieg einläuten. Während die Mattersburger das obere Play-off als erstes Saisonziel ausgegeben haben, kam bei den Oststeirern nur der Klassenverbleib zu Wort. Bei Ponweiser, der Mitte Juni den abgangswilligen Klaus Schmidt ersetzte, stellte sich wenige Tage vor dem Spiel bereits das „Kribbeln“ ein. „Das kann man nicht ganz ausblenden“, meinte der ehemalige Akademie-Leiter, der beim SVM nun auch den Sportdirektor gibt. Gegen Hartberg werde es kein einfaches Spiel. „Sie haben weiter gute Spieler in den Reihen. Und es ist schwierig zu beurteilen, wie sie auf die Cup-Niederlage reagieren.“ Im Unterschied zu Ponweiser kennt Markus Schopp Duelle mit Mattersburg. Der Ex-Teamspieler ist der einzige Trainer der gesamten Bundesliga, der schon vergangene Saison von Start weg dabei war.




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