Letztes Update am Sa, 27.07.2019 19:50

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Hagel und Regen in Steiermark, Feuerwehren im Einsatz



Einige starke Unwetterzellen haben sich am Samstagnachmittag über Teilen der Obersteiermark entladen, dazu kam es zu etlichen Blitzschlägen. Punktuell gingen Hagelschläge nieder, wie etwa im Raum Pernegg (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag). Das teilte der Landesfeuerwehrverband Steiermark mit. Die Unwetterfront erreichte danach auch die südlichen Teile der Steiermark und die Landeshauptstadt Graz.

Durch die Niederschläge wurden vor allem im Mürztal Keller unter Wasser gesetzt, Bäume stürzten um. Betroffen waren hier die Jasnitz bei Allerheiligen oder Fressnitz bei Mürzzuschlag, aber auch Turnau, die Veitsch und Mürzzuschlag selbst. Auf der Semmering Schnellstraße (S36) regnete und hagelte es stellenweise so heftig bzw. dicht, dass Autofahrer extrem langsam fahren mussten oder am Fahrbahnrand stehen blieben. In Pernegg gingen Hagelschloßen so groß wie Hühnereier nieder.

In südlichen Teilen der Steiermark und in Graz ging Starkregen und vereinzelt Hagel nieder. Rund 70 Wehren standen laut Landesfeuerwehrverband steiermarkweit im Einsatz.

Auf der S6 herrschte aufgrund der heftigen Niederschläge im Bereich der Anschlussstelle Langenwang in beiden Richtungen Stau: Pkw-Lenker hatten unter den Unterführungen mit ihren Fahrzeugen Schutz vor dem Hagel gesucht, wie aus der ÖAMTC-Verkehrslagekarte hervorging. Auf der Mariazeller Straße (B20) herrschten bei Turnau zwischen Au und Seewiesen in beiden Richtungen Behinderungen durch Aufräumarbeiten nach einem Murenabgang.

Mit den Unwettern ging auch eine Abkühlung einher. So hatte es am Nachmittag in Graz noch rund 30 Grad Celsius, in Mürzzuschlag etwas zeigte das Thermometer nur noch rund 18 Grad.

Lokale Gewitter haben am Samstagnachmittag auch für mehrere Feuerwehreinsätze im Bezirk Oberwart im Burgenland gesorgt. Laut Landessicherheitszentrale mussten in Pinkafeld und mehreren benachbarten Ortschaften überschwemmte Keller ausgepumpt werden. In Pinkafeld und Umgebung sowie in Steinbrunn (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) gab es unwetterbedingt kurzfristige Stromausfälle, teilte die Energie Burgenland mit.




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