Letztes Update am So, 28.07.2019 10:10

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Erdrutsch in Jade-Bergwerk in Myanmar



Bei einem Erdrutsch auf dem Gelände eines Jade-Bergwerks in Myanmar sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Es wurde befürchtet, dass die Opferzahl noch steigt, da vier Menschen noch vermisst wurden, wie die Behörden am Sonntag mitteilten.

Unter den Toten sei auch mindestens ein Polizist, der zu einem Wachposten der Bergwerksanlage in Hpakant im Norden des Landes gehörte, der ebenfalls am frühen Morgen von den Erd- und Schlammmassen verschüttet worden sei. Zwei Polizisten seien verletzt worden.

Die Regierung hat aus Sicherheitsgründen in der Monsun-Regenzeit von Mai bis Oktober alle Bergbauarbeiten in der Region verboten. Sicherheitskräfte sollen illegalen Abbau der Schmucksteine und daraus resultierende Erdrutsche verhindern. Im Jade-Zentrum Hpakant kommt es wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen immer wieder zu Unfällen. Im April starben 55 Bergleute, als der Damm eines Staubeckens brach.




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