Letztes Update am So, 28.07.2019 16:13

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Schwimm-WM: Becken-Bewerbe brachten neun Weltrekorde



Klare Nummer eins in den Beckenbewerben bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Gwangju (Südkorea) sind die USA mit 14 Mal Gold und insgesamt 27 Medaillen vor Australien (5/19) gewesen. Der 22-jährige Caeleb Dressel (USA) war mit sechs Titeln eine Klasse für sich. Insgesamt gab es neun Weltrekorde, den letzten am Sonntag über 4 x 100 m Lagen für die US-Frauen.

Dressel hatte sich bei der WM über 100 m Delfin den zehn Jahre alten Weltrekord von Michael Phelps geschnappt, jenen über 200 m Delfin holte sich von diesem der 19-jährige Ungar Kristof Milak, der stellvertretend für eine ganze Garde Youngster steht. Das Schwimm-Establishment, das durch Ryan Lochte nach dem Ende seiner Sperre bei Olympia wieder einen Glamour-Faktor bekommen könnte, hat Respekt bekommen.

Die Ungarin Katinka Hosszu gewann am Sonntag die 400 m Lagen in 4:30,39 Min., es war ihr fünfter Titel auf dieser Strecke. Über 50 m Kraul setze sich die US-Amerikanerin Simone Manuel in 24,05 Sek. durch, sie war auch Teil der Lagen-Weltrekord-Staffel. Ebenso wie Lilly King, die ihrerseits Sonntag die 50 m Brust in 29,84 Sek. für sich entschied.

Bei den Herren schlugen der Südafrikaner Zane Waddell über 50 m Rücken in 24,43 Sek., der Japaner Daiya Seto über 400 m Lagen in 4:08,95 Min. und der Deutsche Florian Wellbrock über 1.500 m Kraul in 14:36,54 Min. zu. Wellbrock hat damit in Gwangju Einzel-Titel im Becken und im Freiwasser (10 km) geholt, das war bei einer WM vor ihm noch keinem gelungen.




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