Letztes Update am Mo, 29.07.2019 13:58

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Mann stieß Buben und dessen Mutter in Frankfurt vor Zug



Ein achtjähriger Bub ist im Hauptbahnhof von Frankfurt am Main von einem Mann vor einen einfahrenden Zug gestoßen und getötet worden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann soll auch die Mutter des Kindes ins Gleisbett gestoßen haben. Die 40-Jährige habe sich aber retten können. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

Das Kind wurde laut Polizei von einem einfahrenden ICE erfasst und erlitt tödliche Verletzungen. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst, wurde später außerhalb des Bahnhofs mithilfe von Passanten festgenommen. Am Hauptbahnhof sei es zu einem „massiven Polizeieinsatz“ gekommen, sagte eine Behördensprecherin.

Der Mann ist laut Polizei afrikanischer Herkunft, wie die „Bild“-Zeitung berichtete. Er soll aus Eritrea stammen. Das Motiv sei noch völlig unklar. Eine Beziehung zwischen dem Mann und den Opfern soll es nach derzeitigem Stand nicht geben. Laut Polizeiangaben wollte der Mann eine dritte Person auf die Gleise stoßen: „Die konnte sich allerdings wehren“, zitierte „Bild“ die Polizei.

Erst am 20. Juli wurde im Bahnhof der nordrhein-westfälischen Stadt Voerde eine 34 Jahre alte Mutter vor einen Regionalzug gestoßen und getötet. Der 28-jährige Tatverdächtige sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Der Mann soll sich der Frau wortlos von hinten genähert und sie auf die Gleise gestoßen haben, berichteten Zeugen der Polizei. Der mutmaßliche Täter und das Opfer kannten sich den Ermittlern zufolge nicht.




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