Letztes Update am Fr, 02.08.2019 16:26

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Spitzenreiter-Duell auf Augenhöhe: WAC empfängt Sturm



Zum Wundenlecken bleiben den Gästen nur zwei Tage. Nach dem Europacup-Aus muss Sturm Graz am Sonntag (17.00 Uhr) zum Duell der beiden Spitzenreiter nach der Auftaktrunde im Lavanttal beim WAC antreten. Zeitgleich treffen mit St. Pölten und Rapid zwei Verlierer der ersten Runde aufeinander. Im dritten Spiel des Tages trifft Mattersburg auf Meister Salzburg, die ebenfalls beide siegreich waren.

Der WAC erwartet den Nachbarn aus Graz mit breiter Brust, ein intensives Kräftemessen auf Augenhöhe wird erwartet. „Es ist natürlich etwas Spezielles, gleich mit diesem Derby gegen Sturm Graz zu starten. Es ist richtige Vorfreude da. Wir wollen einen Gegner vor Probleme stellen, der es in der Europa League aus meiner Sicht ergebnismäßig nicht hingekriegt hat, aber von Art und Weise eine richtig starke Leistung erbracht hat“, sagte der neue WAC-Trainer Gerhard Struber. Sturms Coach Nestor El Maestro: „Wir werden alles geben und uns zerreißen.“

Für Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer hat die kurze Reise an seine alte Wirkungsstätte nur drei Punkte zum Zweck. „Ganz gleich, wo Rapid spielt, muss man gewinnen, das ist der Anspruch. Es ist so, dass wir auch in St. Pölten ein gutes Spiel abliefern müssen und an den Auftakt gegen Salzburg (0:2-Niederlage, Anm.) anknüpfen wollen.“ St. Pöltens Neo-Trainer Alexander Schmidt: „Wir dürfen keine Angst vor dem Namen haben.“

Zwischen Chelsea und Real Madrid kommt für Red Bull Salzburg der SV Mattersburg. Während die Partien gegen die europäischen Großclubs für Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg nur Test-Leckerbissen vor der erstmaligen Champions-League-Teilnahme sind, geht es gegen die Burgenländer am Sonntag um Zählbares. Mattersburg will kein zusätzlicher Sparring-Partner sein. Mattersburg-Coach Ponweiser bekam durch den Chelsea-Test zusätzliches Vorschau-Material. Rückschlüsse auf Sonntag zu ziehen, falle aber schwer.




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