Letztes Update am Fr, 02.08.2019 16:34

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Austria nach Liga-Fehlstart gegen LASK unter Zugzwang



Die Wiener Austria ist nach ihrem Fehlstart in die Fußball-Bundesliga am Samstag zu Hause gegen den LASK gefordert. Nach dem erfolgreichen Start hat WSG Tirol Lust auf mehr bekommen und rechnet sich Chancen in Altach aus. Das dritte Duell des Tages (alle 17.00 Uhr) liefern sich Hartberg und die Admira.

Bei Austria gegen LASK ist es für beide Teams die Generalprobe für die anstehenden Europacup-Aufgaben. Ein Erfolgserlebnis gegen den Vizemeister würde auch „richtig Rückenwind“ für das Duell mit Apollon Limassol bedeuten, meinte Christian Ilzer vor seiner Heimpremiere als Austria-Trainer. „Das Spiel gegen Basel haben wir überhaupt nicht im Hinterkopf. Wir müssen und wollen immer 100 Prozent bringen und am Limit sein“, erklärte LASK-Coach Valerien Ismael.

Aufsteiger WSG Tirol hat durch das Heim-3:1 gegen die Austria vor einer Woche viel Zuversicht getankt, nun soll am Samstag im Auswärtsspiel gegen den SCR Altach nachgelegt werden. Diesbezüglich zeigte sich Trainer Thomas Silberberger optimistisch. „Wir fahren mit Selbstvertrauen nach Vorarlberg. Derzeit ist alles positiv, in der Mannschaft ist eine super Stimmung. Die neuen Spieler sind hervorragend integriert, deswegen ist es relativ leicht, den ganzen Haufen zu trainieren“, erklärte der Tiroler. Zum Liga-Auftakt war von den Altach-Qualitäten noch nichts zu sehen - beim Auswärts-0:2 gegen den LASK waren die Rheindörfler praktisch chancenlos. „Aus solchen Partien müssen wir lernen“, forderte Trainer Alex Pastoor.

Das Heimspiel am Samstag gegen die Admira weckt beim TSV Hartberg positive Erinnerungen. Mit einem 3:1 gegen die Südstädter vor eigenem Publikum wurde in der letzten Runde der Vorsaison der Verbleib in der Bundesliga fixiert. Derzeit ist den Steirern aber nicht wirklich zum Feiern zumute - die ersten beiden Bewerbspartien dieser Spielzeit gingen nämlich verloren.




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