Letztes Update am Fr, 02.08.2019 19:54

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Thiem kämpft in Kitzbühel um ersten Heim-Titel



Dominic Thiem hat sich am Freitag zum zweiten Mal in seiner Karriere und erstmals seit fünf Jahren für das Endspiel in Kitzbühel qualifiziert. Der 25-jährige Topstar des Generali Open bezwang den als Nummer 7 gesetzten Italiener Lorenzo Sonego mit 6:3,7:6(6). Thiem könnte 26 Jahre nach Thomas Muster (1993) zum erst zweiten österreichischen Kitz-Einzelsieger der Profi-Ära werden.

Thiem trifft im Endspiel am Samstag (15.00 Uhr/live ServusTV) auf den 31-jährigen Spanier Albert Ramos-Vinolas, gegen den er eine 1:1-Bilanz stehen hat. Ramos-Vinolas ist aktuell Weltranglisten-69. und bestreitet als Gstaad-Sieger sein zweites Tour-Endspiel innerhalb von sechs Tagen.

Für den zweifachen French-Open-Finalisten aus Lichtenwörth geht es am Samstag in seinem insgesamt 22. Finale auf der ATP-Tour um seinen 14. Titel, den dritten nach Indian Wells und Barcelona in diesem Jahr. Für das Erreichen des Endspiels hat er 48.770 Euro (brutto) sicher, der Sieger kassiert 90.390 Euro.

Ramos-Vinolas besiegte in Kitzbühel zuvor den aufstrebenden Norweger Casper Ruud nach 1:43 Stunden mit 7:5,6:4. Der 31-jährige Spanier setzte seinen aktuellen Lauf trotz eines Fehlstarts fort. „Ich habe ein gutes Match gespielt. Aber ich hatte ein bisschen Glück mit dem Regen, weil die Bälle am Beginn besonders hoch gesprungen sind. Da war es schwer für mich, den Ball zu kontrollieren“, meinte Ramos-Vinolas. Einsetzender Regen hatte das Match nicht unterbrochen, aber die Bedingungen doch verändert.

Der junge Norweger war mit 5:2 in Führung gegangen. „Ich bin dann ein bisschen mehr in den Platz gegangen und habe mit der Rückhand aggressiver gespielt“, sah Ramos-Vinolas auch eine Änderung seiner Spielweise als Grund für die Wende. Für den Spanier war es im vierten Spiel bei diesem Turnier das erste Mal, dass er auf dem Center Court angesetzt wurde. Also auch diesbezüglich musste er sich an doch andere Verhältnisse im Vergleich zu den Nebenplätzen erst gewöhnen. Ramos-Vinolas steht aktuell auf Platz 69 im ATP-Ranking.




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