Letztes Update am Fr, 09.08.2019 14:34

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rapid lechzt nach erstem Sieg - Salzburg gegen WAC



Rapid hält in der Fußball-Bundesliga nach zwei Runden erst bei einem Zähler. Im Heimspiel am Samstag (17.00 Uhr) gegen den SCR Altach soll es für die Hütteldorfer nun endlich mit dem ersten Sieg klappen. Der mit zwei Siegen gestartete Meister Red Bull Salzburg empfängt zu gleichen Zeit den WAC. Die Europacup-Fighter vom LASK sind in der Südstadt bei der Admira zu Gast (ebenfalls 17.00 Uhr).

„Wir haben keine leichte Auslosung, müssen deswegen schauen, dass wir einen Dreier einfahren“, betonte Trainer Dietmar Kühbauer am Freitagnachmittag, wollte aber „keinen unnötigen Druck aufbauen“. In der vergangenen Saison blieb Rapid gegen Altach sieglos, nach zuvor drei Remis setzte es am 25. Mai zu Hause zum Abschluss sogar eine 1:2-Niederlage gegen den SCRA. Der bisher letzte Sieg über die Altacher datiert vom 20. Mai 2018 (4:1), es war der einzige in den jüngsten acht Duellen (bei fünf Unentschieden und zwei Niederlagen). Ein besonderes Spiel ist es für Altachs Manuel Thurnwald, der erst kürzlich von Hütteldorf nach Vorarlberg wechselte.

Bei Red Bull Salzburgs Gegner WAC werkt seit diesem Sommer der Ex-Salzburger Gerhard Struber, der die Red-Bull-Philosophie mit nach Kärnten genommen hat. „Es ist immer interessant gegen einen Gegner zu spielen, der auch unseren Fußball denkt“, sagte Salzburg-Trainer Jesse Marsch. Seinem Trainer-Kollegen streute er Rosen: „‘Strubsi‘ hat sehr gut gearbeitet mit dieser Mannschaft. Es ist klar, dass es keine einfache Aufgabe für uns wird.“ Das Kompliment von Marsch, den er bereits vor Jahren bei einem von dessen Besuchen in der Red-Bull-Akademie kennenlernen durfte, gab er umgehend zurück. „Ich finde einfach, dass er einen richtig coolen Weg gemacht hat über New York und Leipzig“, sagte Struber.

Vom St.-Jakob-Park zu Basel geht es für die Kicker des LASK in die BSFZ-Arena südlich von Wien. Am Samstag wartet auf die Linzer das Auswärtsspiel gegen die noch punktlose Admira. Trainer Valerien Ismael muss versuchen, den Sieg im Europacup zumindest für 90 Minuten aus den Köpfen seiner Spieler zu bekommen. Die Südstädter wollen es besser machen als zuletzt.




Kommentieren