Letztes Update am Do, 15.08.2019 15:06

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Brände auf griechischer Insel Euböa teils unter Kontrolle



Auf der griechischen Insel Euböa hat die Feuerwehr einen seit Dienstag tobenden Waldbrand in einer Schlucht eingedämmt. „Es gibt aber immer wieder neue Brandherde“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr im staatlichen Rundfunk am Donnerstag. Neun Löschflugzeuge, darunter zwei aus Italien und eins aus Spanien, sowie acht Hubschrauber warfen Wasser auf die Brandherde, berichtete das Staatsfernsehen.

Der Brand gefährde nicht mehr die Dörfer der Region um die Kleinstadt Psachna, teilte die Feuerwehr mit. Nach Schätzungen des Gouverneurs der Region seien rund 2.500 Hektar Pinienwald und unzählige Wildtiere den Flammen zum Opfer gefallen. Ein Mensch war am Dienstag verletzt worden.

Seit dem ersten Tageslicht wird demnach am Donnerstag aus der Luft zu löschen versucht. Rund 400 Feuerwehrleute mit fast 100 Fahrzeugen waren neben den Hubschraubern und Löschflugzeugen im Einsatz.

Das Feuer war Dienstagfrüh ausgebrochen und hatte sich in dichtem Kiefernwald rasch ausgebreitet. Der Brand verursachte schwere Schäden im 550 Hektar großen Agrilitsa-Tierschutzgebiet. Der Wald dort sei „total verwüstet“, sagte Gemeindechef Dimitris Yiannoutsos dem Web-TV-Sender TV Open. Das ganze Ausmaß der Zerstörung werde sich erst nach dem Ende der Löscharbeiten zeigen.




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