Letztes Update am Sa, 17.08.2019 16:02

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga-Sonntag-Schlager Sturm gegen Rapid



Am Sonntag (17:00 Uhr) gastiert Rapid Wien in einem auf den Rängen höchst emotional geführten Bundesliga-Duell bei Sturm Graz. Die Wiener Austria will an das 5:1 in Mattersburg anknüpfen und hofft gegen den FC Admira auf den ersten Heimerfolg. Für Altach zählen nach einer starken, aber unbelohnten Leistung in der Vorwoche gegen Rapid im Heimspiel gegen Hartberg nur die Punkte.

Die Trainer der beiden Bundesligisten Rapid und Sturm ließen sich im Vorfeld aber zu keinen Kampfansagen hinreißen. Sturm könnte Rapid mit drei Punkten auf fünf Zähler distanzieren, Rapid mit einem vollen Erfolg an den Grazern vorbeiziehen. Bei den Grazern ist ein Comeback von Kapitän Stefan Hierländer nach überstandener Knieverletzung im Bereich des Möglichen. Auf Rapid-Seite stünde der wiedergenesene Stefan Schwab wieder parat. Beim mittlerweile spielberechtigten Stürmer Koya Kitagawa heißt es laut Rapid-Coach Dietmar Kühbauer weiter warten.

Über jenes große Spiel wurde beim Medientermin am Freitag recht wenig gesprochen, sei es ob Aufstellung, Taktik, oder über den Gegner. Rapid würde in solchen Spielen wie gegen Sturm oder Austria, immer Qualität auf den Platz bringen, meinte El Maestro ausweichend. „Es ist nicht in meinem Aufgabenbereich, Urteile über Rapid abzugeben.“ Goalie Jörg Siebenhandl, der bisher in der Liga erst ein Gegentor kassiert hat, meinte mehr vermutend als gewiss: „Rapid wird dominant auftreten.“

Nach dem Europacup-Aus in Zypern wird der Auftritt gegen die Admira am Sonntag für die Austria deshalb umso wichtiger. Alles andere als ein Heimerfolg über den aktuellen Letzten würde der Gemütslage in Wien-Favoriten nicht zuträglich sein. Vorerst war bei den Favoritnern Regeneration angesagt. Trainer Christian Ilzer betonte des öfteren, dass seine Elf mit absoluter Frische ins Spiel gehen müsse. „Leicht wird es nicht. Wir müssen das Spiel sehr ernst nehmen“, sagte Ilzer. Mit der Partie gegen die Südstädter enden für seine Mannschaft die englischen Wochen. Danach will Ilzer mehr Klarheit, was seine Elf betrifft.

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Admira-Trainer Reiner Geyer hofft nun mit einem mutigen Auftritt auf den ersten Punktgewinn. Abgesehen vom schwachen Auftritt in Hartberg (1:4) hätte sein Team gegen den WAC (0:3) und LASK (0:1) bisher auch Gutes gezeigt. „Wir haben nicht alles richtig gemacht, wir haben aber auch nicht alles falsch gemacht“, betonte der Deutsche. „Wir entwickeln uns, das ist das Entscheidende.“ Geyer führte den Umbruch im Kader und einige Verletzungen ins Treffen. „Wir haben neue junge Spieler dabei. Das ist ein Prozess, der so am Laufen ist.“

Gegen Rapid erspielte sich Altach vor allem in der zweiten Hälfte die Feldhoheit und vergab zahlreiche Torchancen. Am Ende mussten sich die Gäste im Allianz Stadion 1:2 geschlagen geben. „Ich bin überzeugt davon, dass wir unser Potenzial nicht zu 100 Prozent ausgeschöpft haben“, sagte Trainer Alex Pastoor, der eine „zähe Partie“ erwartet.

Hartberg-Coach Markus Schopp sieht seine Kicker in der Außenseiterrolle. Die Hartberger liegen aber nach zwei Siegen und einer Niederlage vor Sturm Graz auf dem dritten Rang. „Die zwei Siege tun natürlich extrem gut, und ich glaube auch, dass beide verdient waren. Trotzdem wissen wir, dass wir in vielen Phasen des Spiels sehr viel Luft nach oben haben“, erklärte Schopp.




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