Letztes Update am Fr, 23.08.2019 15:23

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rapid empfängt den LASK zum Samstag-Schlager



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Der Schlager der 5. Runde der Bundesliga steigt am Samstag (17.00 Uhr) in Wien, wenn es zum Duell zwischen Rapid und LASK kommt. Rapid peilt dabei den nächsten Dreier an, zumal die Linzer ob ihrer Doppelbelastung durch die CL-Quali vermutlich einige Stammkräfte schonen werden. Der WAC hat gegen Altach den nächsten Heimsieg im Visier, Mattersburg will in St. Pölten zurück in die Siegerspur.

Rapid arbeitete sich zuletzt mit Erfolgen über Altach (2:1) und Sturm (1:0 in Graz) auf Platz vier der Tabelle vor. „Natürlich waren die letzten zwei Siege sehr wichtig vom Kopf her. Wir wollen jetzt genauso weitermachen wie zuletzt. Mit einem weiteren Sieg bringen wir uns in eine sehr gute Position“, betonte Trainer Dietmar Kühbauer am Freitagnachmittag und fieberte schon dem Match entgegen, weil der LASK nach seinem Vorstoß ins Champions-League-Play-off derzeit „in aller Munde ist“.

Die Oberösterreicher sind nach drei Siegen und dem 1:1 zuletzt gegen Aufsteiger WSG Tirol in der Meisterschaft noch ungeschlagen und nach ihrem besten Bundesliga-Start der Vereinsgeschichte erneut erster Verfolger von Serienmeister Red Bull Salzburg, der als einziger Club beim Maximum von zwölf Zählern hält. In der Vorsaison gewann der LASK beide Liga-Duelle knapp (2:1/h, 1:0/a), hatte aber dafür dann im Cup-Halbfinale mit 3:4 im Elferschießen (1:1 n.V.) das Nachsehen gegen die Hütteldorfer.

Durch das bevorstehende Rückspiel im Kampf um Europas Königsklasse am kommenden Mittwoch in Brügge, wo die Athletiker einen 0:1-Rückstand aus der Heimpartie aufholen müssen, wird Coach Valerien Ismael wohl mehrere Stammkräfte schonen. „Es muss uns egal sein, ob sie in Bestbesetzung antreten oder rotieren. Wir schauen in erster Linie auf uns und wissen genau, wie schwer der LASK zu bespielen ist. Durch die Rotation wird das nicht einfacher“, bekräftigte Kühbauer.

Eine Woche nach dem 5:0 über den SV Mattersburg soll es indes für den WAC auch am Samstag gegen die Vorarlberger mit einem Erfolg klappen, doch Trainer Gerhard Struber warnte: „Auf uns wartet eine sehr schwierige Aufgabe.“ Der 42-Jährige zeigte vor den Altachern großen Respekt. „Sie sind im Moment bei Ballbesitz und Positionsspiel richtig weit im Vergleich zu anderen Mannschaften und gespickt mit besonderen Spielern. Wir brauchen volle Konzentration.“

Während der WAC nach vier Runden mit sechs Punkten an der fünften Stelle liegt, rangiert Altach mit vier Zählern nur auf Rang neun. „Aber dieses Bild wird sich bald anders darstellen. Sie werden sich in vordere Regionen bewegen“, prophezeite Struber. Der Salzburger vergaß allerdings auch nicht, seine eigene Mannschaft zu loben. „Es gelingt uns derzeit gut, dass wir einen zielstrebigen Positions-Fußball spielen.“ Besonders zielstrebig agierte zuletzt Shon Weissman - sieben Tore aus vier Partien stehen auf der Visitenkarte des Israelis.

Für Mattersburg geht es im Heimspiel gegen St. Pölten um das Ende einer Negativserie. In den jüngsten drei Runden setzte es drei Niederlagen und 14 Gegentore, womit die bei Saisonstart herrschende positive Stimmung verflogen ist. „Wir sind, was unsere eigene Einschätzung betrifft, auf den Boden der Realität zurückgeworfen worden“, sagte Trainer Franz Ponweiser. Dennoch gab sich der Burgenländer vor dem Duell mit dem SKN zuversichtlich. „Auch wenn es für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist - wir können mit Selbstvertrauen ins Match gehen, weil wir die letzten Partien gut aufgearbeitet haben.“

St. Pölten kassierte zuletzt ebenfalls ein Debakel, allerdings machte man beim Heim-0:6 gegen Red Bull Salzburg zumindest phasenweise eine bessere Figur, als es das Resultat vermuten lässt. „Da waren sie zu Beginn hervorragend“, betonte Ponweiser. Für SKN-Coach Alexander Schmidt ist das aber nur ein schwacher Trost. „Die erste halbe Stunde gegen Salzburg war einigermaßen okay, aber ich will das Ergebnis nicht gutreden. Wir wollen Wiedergutmachung“, sagte der Deutsche. Beide Mannschaften wollen im direkten Duell jedenfalls Abstand vom Tabellenkeller gewinnen. Hinter Mattersburg und St. Pölten rangiert nur noch die Admira.




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