Letztes Update am Sa, 24.08.2019 13:29

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Vilimsky „bettelt nicht darum“, aber will Türkis-Blau



FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky hat am Samstag den großen Wunsch der FPÖ unterstrichen, nach der Wahl wieder mit der ÖVP zusammenzugehen. „Wir betteln nicht“ darum, betonte er in der Ö1-Reihe „Im Journal zu Gast“, die FPÖ entspreche damit nur dem Wunsch der Wähler. Außerdem brauche es die FPÖ zur Fortsetzung des „rot-weiß-roten“ Kurses, weil die ÖVP „massiv nach links driftet“.

Dies konstatierte er angesichts der ÖVP-Forderung nach einem Verbot der Identitären oder des Schwenks von Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in der Frage der Asylwerber in Lehre. Dass ÖVP-Klubobmann August Wöginger eine „Petitesse“ wie das Verbot der Identitären als Koalitionsbedingung darstelle, nannte er „absurd“ - und Vilimsky lehnte es auch ab, Koalitionsbedingungen zu formulieren, etwa was das Innenministerium und Herbert Kickl betrifft.

Die mit der Causa Casinos - wo der FPÖ-Mann Peter Sidlo Finanzvorstand wurde - wieder aufgebrochene Kritik an türkis-blauen „Umfärbungen“ in staatsnahen Unternehmen hält Vilimsky für ungerechtfertigt. Die Regierungsparteien hätten „natürlich ein Gestaltungsrecht“, meinte er. „No na“ werde eine konservative Regierung nicht „Grün oder Rot für Führungspositionen bevorzugen“ - und auch in der „Paradedemokratie“ USA würden Posten nach Wahlen neu besetzt.




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