Letztes Update am Sa, 24.08.2019 21:24

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


LASK siegte im Schlager bei Rapid in letzter Minute 2:1



Der LASK hat die Generalprobe für das Play-off-Rückspiel der CL-Qualifikation am Mittwoch bei Club Brügge erfolgreich gestaltet. Die Linzer setzten sich am Samstag im Schlager der 5. Runde der Fußball-Bundesliga bei Rapid Wien mit 2:1 durch. Stark präsentierte sich auch der WAC beim 5:2-Heimerfolg gegen SCR Altach. Der SKN St. Pölten landete mit einem 1:0 beim SV Mattersburg den ersten Saisonsieg.

Mit dem Erfolg setzte sich der LASK vorerst einen Zähler vor Meister Red Bull Salzburg an die Tabellenspitze. Der bisher makellose Titelverteidiger empfängt erst am Sonntag (17.00 Uhr) Schlusslicht Admira. Die Wiener Austria trifft am Sonntag auswärts auf TSV Hartberg, Sturm Graz zu Hause auf Aufsteiger WSG Tirol.

Dank einem Doppelpack von Marko Raguz (23., 95.) gewann der LASK die emotional und ruppig geführte Partie in Wien. Grün-Weiß schaffte dank Philipp Schobesberger (46.) den Ausgleich, musste im Finish aber dem Verletzungspech Tribut zollen.

Thorsten Schick (Knie, 17.), Goalie Richard Strebinger (Kreislauf, 29.) und Maximilian Hofmann (Nase, 83.) mussten vorzeitig vom Platz, die Hütteldorfer die Schlussphase zu zehnt bestreiten. Dort besiegelte Raguz die zweite Saisonniederlage Rapids nach zwei Siegen en suite. In der Tabelle rutschten die Wiener auf Platz fünf zurück, könnten am Sonntag aber noch weiter ins Hintertreffen geraten. Der LASK kletterte vorläufig einen Punkt vor Salzburg an die Spitze und darf mit gutem Gefühl nach Belgien fahren, wo am Mittwoch ein 0:1 aufgeholt werden muss.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Der WAC bleibt neben Salzburg die Torfabrik der Fußball-Bundesliga. Der Europa-League-Starter erzielte am Samstag beim 5:2-Offensivspektakel gegen SCR Altach zum zweiten Mal hintereinander fünf Tore. Die Mannschaft von Gerhard Struber hat bereits 15 Saisontore auf dem Konto, obwohl Torjäger Shon Weissman dieses Mal sogar leer ausging.

Ein Ergebnis zu verwalten, scheint für den WAC unter Struber keine Option mehr zu sein. Die Kärntner blieben beim Pausenstand von 3:1 auch nach dem Seitenwechsel am Drücker und spazierten schließlich zu einem überzeugenden 5:2-Sieg.

Und auch der SKN St. Pölten kann wieder gewinnen. Nach saisonübergreifend 13 Runden ohne Sieg setzten sich die Niederösterreicher am Samstag beim SV Mattersburg mit 1:0 durch. In einer zerfahrenen und von vielen Zweikämpfen geprägten Partie mit neun Gelben Karten erzielte Rene Gartler per Foul-Elfmeter in der 22. Minute den einzigen Treffer.

Während der Elf von Trainer Alexander Schmidt die Wiedergutmachung für das 0:6 gegen Salzburg gelang, hält Mattersburg nun bei vier Niederlagen in Folge. Seit dem 2:1 gegen Hartberg zum Saisonstart hat die Mannschaft von Franz Ponweiser nur zwei Tore erzielt und 15 bekommen. Nach Schlusspfiff war die Enttäuschung der auf Platz elf zurückgefallenen Burgenländer vor mit 1.700 Zuschauern schütterer Kulisse zu sehen.




Kommentieren