Letztes Update am Mo, 26.08.2019 13:42

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Grundstein für Ausbau der Fachhochschule St. Pölten gelegt



Bis zum Herbst 2021 wird die Fachhochschule (FH) St. Pölten zum Campus St. Pölten erweitert. Bei der Grundsteinlegung für das rund 55 Millionen Euro umfassende Projekt bezeichnete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) den 14.600 Quadratmeter großen Zubau am Montag als „das beste Investment für eine gute Ernte im Wissenschafts- und Forschungsstandort Niederösterreich“.

Der neue Bauteil mit Lehr- und Arbeitsräumen wird direkt an das 2007 bezogene Bestandsgebäude angedockt. Neben 16 Seminarräumen sollen eine Selbstlernzone, Labors, eine Bibliothek, ein Lerncafe sowie mehrere Büroräumlichkeiten in den Zubau integriert werden. Künftig stehen damit am Campus der niederösterreichischen Landeshauptstadt 33.000 Quadratmeter zur Verfügung. „Hier an der Fachhochschule St. Pölten wird in Wissenschaft, Forschung und Lehre mit Gesundheit, Mobilität, Digitalisierung und IT auf die richtigen Themen gesetzt“, befand Mikl-Leitner.

Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) sprach von einem „Meilenstein in der bildungspolitischen Weiterentwicklung der Studierendenstadt St. Pölten“. Der neue Campus biete jungen Menschen neue und attraktive Ausbildungsmöglichkeiten.

Die Basis für die Planung des Campus stellten eine detaillierte Bedarfserhebung und die intensive Einbindung von Mitarbeitern und Studierenden dar. „Es war uns wichtig, auf die Bedürfnisse und Ideen der Nutzer einzugehen, um unserem Anspruch, ein zukunftsweisender Lern- und Arbeitsplatz zu sein, gerecht zu werden“, betonte FH-Geschäftsführer Gernot Kohl.

Den Zuschlag für den Ausbau erhielt die Bietergemeinschaft Caverion, bestehend aus der Caverion Österreich GmbH und dem Bauunternehmen Granit Gesellschaft m.b.H.. Das Ausschreibungsverfahren für die FH St. Pölten war im Herbst 2018 widerrufen worden, weil der Angebotspreis nach Angaben der Stadt weit über den von Experten errechneten Errichtungskosten lag.

Entstehen soll nun ein „Campus der Zukunft“, mit „modernsten Lehr- und Lernmöglichkeiten, flexiblen Nutzungsmöglichkeiten und zukunftsweisenden Arbeitsplätzen“, skizzierte Kohl. Neben der FH wird am Campus auch die Bertha von Suttner Privatuniversität, die im Frühjahr den Studienbetrieb aufgenommen hat, angesiedelt.




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