Letztes Update am Di, 27.08.2019 09:56

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Traiskirchen: Mutmaßlicher Verursacher ohne Lenkberechtigung



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Der mutmaßliche Unfallverursacher eines Pkw-Frontalzusammenstoßes am Montagabend in Traiskirchen (Bezirk Baden) besaß laut Polizei keine gültige Lenkerberechtigung. Bei der Kollision sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 14-jähriger Beifahrer wurde von „Christophorus 9“ in das Unfallkrankenhaus Wien-Meidling geflogen, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich.

Schauplatz der folgenschweren Karambolage war die B212 im Ortsteil Möllersdorf von Traiskirchen. Laut Polizei war ein führerscheinloser 47-Jähriger aus dem Bezirk Baden mit seinem Auto - ein Cabrio, so die Feuerwehr - aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort kam es zum Frontalcrash mit dem Wagen einer Frau, ebenfalls 47 und aus dem Bezirk Baden. Die Lenker wurden in den Wracks eingeklemmt. Sie starben noch an der Unfallstelle. Der 14-jährige Sohn und Beifahrer der Frau überlebte als einziger.

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat die Obduktion der Leichen angeordnet. Zudem wurden die Unfallfahrzeuge sichergestellt. Das Bezirksfeuerwehrkommando Baden berichtete, dass die Einsatzkräfte der FF Traiskirchen-Möllersdorf und Traiskirchen-Stadt durch Dutzende Schaulustige, die zur Unfallstelle gepilgert waren, behindert worden seien. In weiterer Folge sei es sogar „zu tumultartigen Szenen“ gekommen. Die Polizei habe mehrere Streifen zusätzlich angefordert, um die Arbeiten der Helfer abzusichern.




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