Letztes Update am Do, 29.08.2019 12:17

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Prozess um Bluttat in Amstetten endete mit Einweisung



Ein 38-Jähriger, der im Jänner in Amstetten seine um zwei Jahre ältere Ehefrau erstochen haben soll, ist am Donnerstag in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen worden. Die Geschworenen am Landesgericht St. Pölten entschieden einstimmig, dass der Mann im Zustand der Zurechnungsunfähigkeit gehandelt hat. Der Verteidiger gab keine Erklärung ab, das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Im Falle einer Zurechnungsfähigkeit wäre der Betroffene wegen Mordes belangt worden. Alle acht Laienrichter bejahten die entsprechende Hauptfrage. Der vorsitzende Richter betonte, dass eine bedingte Einweisung nicht infrage komme, da die Gefährlichkeit des 38-Jährigen dafür zu hoch sei.




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