Letztes Update am Do, 29.08.2019 18:32

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Schöberl/Taborsky nach verpasstem Tokio-Ticket um WM-Rang 13



In der Donnerstag-Nachmittagssession der Ruder-Weltmeisterschaften in Ottensheim hat es für österreichische Boote in olympischen Klassen die Laufränge eins, zwei und vier gegeben. Lukas Reim gewann sein Einer-Semifinale E/F und rudert damit am Samstag (9.33 Uhr) um Rang 25. Im LG-Doppelzweier zogen Julian Schöberl/Matthias Taborsky ins C-Finale ein, Louise Altenhuber/Laura Arndofer ins D-Finale.

Der vierte Platz des Damen-Gespanns war bitter, haben sie doch im Semifinale C/D Rang drei und damit das C-Finale erst im Finish um letztlich 0,46 Sekunden an ein spanisches Duo verloren. Die Österreicherinnen waren durch einen von Altenhuber an der rechten Hand im Juli erlittenen Radiusbruch aus der Vorbereitung geworfen worden. Mit starkem Willen ging es sich für die WM noch aus, der intensive WM-Einsatz tat dem verletzten Handgelenk aber nicht gut.

„Wir haben zwei Physios dabei, die mich jetzt jeden Tag behandelt haben“, gab Altenhuber Einblick. „Aber ich bin die letzten Wochen vor der WM ganz wenig Belastung gefahren, und jetzt so viel hintereinander. Das ist schon was Anderes. Es ist jedes Mal ein Stich ins Herz, wenn man nicht das abrufen kann, was man trainiert hat.“ Das D-Finale findet nun schon am Freitag um 9.40 Uhr statt, keine 16 Stunden nach dem C/D-Semifinale.

Schöberl/Taborsky andererseits sind erst wieder am Samstag (10.03) im Kampf um Gesamtrang 13 im Einsatz. Die beiden durften nach der Enttäuschung, mit dem Viertelfinal-Out einen Olympia-Quotenplatz vorerst verpasst zu haben, mit ihrer Leistung zufrieden sein - und das an Schöberls 23. Geburtstag. „Umso schöner, wenn man am Geburtstag so ein schönes Rennen schafft“, meinte der Oberösterreicher zufrieden. „Jetzt wollen wir noch den 13. Platz rausholen.“

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Reim hatte das Viertelfinale nur um 0,02 Sekunden verpasst, mit seinem Laufsieg lieferte er nun eine Talentprobe ab. Der erst 21-Jährige hat ebenfalls nächstes Jahr noch zwei Chancen auf ein Olympia-Ticket, möchte 2020 aber auch den Fokus auf sein letztes Jahr in der U23-Klasse legen. „Paris 2024 ist daher für mich eher das Ziel, auch wenn Tokio auch cool wäre“, meinte Reim zur APA - Austria Presse Agentur. Die U-23-WM findet erst nach Olympia Ende August statt.




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