Letztes Update am Fr, 30.08.2019 08:34

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bekannter Umweltschützer in Honduras erschossen



In Honduras ist ein bekannter Umweltschützer getötet worden, der gegen den Bau eines Staudamms am Fluss Guapinol kämpfte. Der 45-jährige Roberto Antonio Argueta sei in der Region Aguan erschossen worden, teilte am Donnerstag das Komitee der Eltern verschwundener Gefangener (Cofadeh) mit.

Die Tötung von Argueta „ist ein weiterer Beweis dafür, dass es immer gefährlicher wird in Honduras für Verteidiger unserer Erde, der Umwelt und der Menschenrechte“, sagte Cofadeh-Koordinatorin Bertha Oliva. Die Ermordung des Aktivisten wurde von UNO-Vertretern und von der Regierung bestätigt.

Im März 2016 war in Honduras die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Umweltaktivistin Berta Cáceres getötet worden. Die vierfache Mutter hatte die Proteste von Ureinwohnern gegen den Bau eines geplanten Staudamms im Nordwesten des zentralamerikanischen Landes angeführt. Als Drahtzieher des Mordes wurden vor Gericht Manager des Energiekonzerns ausgemacht, der den Staudamm bauen wollte.




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