Letztes Update am Sa, 31.08.2019 19:51

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Salzburg weiter makellos - WAC siegte beim LASK



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Serienmeister Red Bull Salzburg hat am Samstag mit einem 5:1 bei Aufsteiger WSG Tirol in der 6. Bundesliga-Runde das nächste Schützenfest gefeiert. Der WAC setzte sich im Duell der Europa-League-Starter beim LASK mit 1:0 durch und rückte dem Tabellenzweiten bis auf einen Zähler nahe. Schlusslicht Admira unterlag Mattersburg zu Hause mit 1:3 und hält weiterhin nur bei einem Zähler.

Die drittplatzierten Wolfsberger feierten dank eines Treffers von Michael Liendl (80.) einen 1:0-Auswärtssieg über den LASK und liegen damit nur noch einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten aus Oberösterreich. Als die Partie schon auf ein 0:0 hinauszulaufen schien, schlug der WAC zu. Lukas Schmitz zog auf der linken Seite mit Ballglück und Unterstützung von Marvin Potzmann davon, seinen Querpass verwertete Liendl mit einem trockenen Schuss vom Elferpunkt (80.). Der Regisseur hatte in der 88. Minute die Chance auf einen Doppelpack, traf aus einem Konter jedoch nur die Stange - es war bereits der siebente Aluminiumtreffer der Wolfsberger in dieser Liga-Saison.

Der LASK, der drei Tage nach dem bitteren Aus im Champions-League-Play-off gegen Brügge auf Kapitän Gernot Trauner (Muskelprobleme) und Mittelfeldmann Peter Michorl (familiäre Gründe) verzichten musste, konnte im Finish nicht mehr zulegen und ging damit nach sieben Meisterschafts-Partien erstmals als Verlierer vom Platz. Der WAC wiederum fixierte nach zuletzt vier erfolglosen Versuchen wieder einen Sieg über die Linzer und hält nun bei drei Bundesliga-Erfolgen en suite.

Salzburg setzte seinen Siegeszug in der Fußball-Bundesliga am Samstag fort. Der Serienmeister feierte mit einem 5:1 (3:0) bei Aufsteiger WSG Tirol das nächste Schützenfest. Nach sechs Runden hält der Tabellenführer weiterhin beim Punktemaximum. Saisonübergreifend sind es für Salzburg bereits zwölf Pflichtspielsiege in Serie.

Zuletzt hatten die Bullen bereits gegen den WAC (5:2), in St. Pölten (6:0) und gegen die Admira (5:0) fünf Tore erzielt. Diesmal trafen Majeed Ashimeru (12.), Andre Ramalho (31.), Erling Haaland (41.), Hwang Hee-chan (58.) und Dominik Szoboszlai per Elfmeter (71.). Der Ehrentreffer der Tiroler resultierte aus einem Eigentor von Maximilian Wöber (56.).

Der SV Mattersburg verschaffte sich indes sich mit einem 3:1-Erfolg beim FC Admira etwas Luft. Die Burgenländer feierten den ersten Saison-Auswärtssieg und sind vor den Sonntagpartien vorübergehend sogar Siebenter. Die Admira hingegen rangiert mit nur einem Punkt am Tabellenende. Das erste Saisontor vor heimischem Publikum war zu wenig. Die Admira-Fans verabschiedeten das Team von Trainer Reiner Geyer mit Pfiffen und einem Transparent mit der Aufschrift „Was zum Geyer ist hier los!?“ in die Kabine.

Fabian Miesenböck (27.), Andreas Gruber (37.) und Marko Kvasina per Foulelfmeter (82.) stellten mit ihren Toren den ersten Sieg der Mannschaft von Franz Ponweiser seit der Auftaktrunde sicher. Christoph Schösswendter hatte mit einem Kopfballtreffer vor 1.905 Zuschauern in der Südstadt zwischenzeitlich verkürzt (35.).

Am Sonntag (17.00 Uhr) kommt es zum ersten Wiener Derby der Saison. Die Austria empfängt Rapid. Dazu trifft St. Pölten auf Hartberg und Altach auf Sturm Graz.




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