Letztes Update am So, 01.09.2019 09:18

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Muren in Tirol: Straße verschüttet, Häuser beschädigt



Im Bezirk Landeck sind am späten Samstagnachmittag nach starken Regenfällen große Muren abgegangen. In Strengen wurde die B171 verschüttet, mehrere Häuser wurden beschädigt. Sie wurden laut Polizei sicherheitshalber evakuiert. In Grins verhinderte ein neu errichtetes Auffangbecken die Vermurung von Gewerbebetrieben. Verletzt wurde niemand.

Die Mure, die gegen 18.10 Uhr im Strengener Ortsteil Klaus aus dem Dawintobel abging, führte große Mengen an Gestein, darunter Gesteinsbrocken von der Größe eines Kleinwagens, mit sich, berichtete die Polizei. Mindestens drei Wohnhäuser und ein Wirtschaftsgebäude wurden beschädigt. Wegen der anhaltenden Niederschläge wurden sie vorsorglich evakuiert. Die B171 wurde auf einer Breite von rund 70 Metern etwa zwei bis drei Meter hoch verlegt. Eine Umleitung wurde über die S16 eingerichtet.

In Grins ging eine Mure über den Grinner Mühlbach aus Richtung Parseier ab. Ein neu errichtetes Auffangbecken im Bereich Gurnau verhindert eine Vermurung der darunter liegenden Gewerbebetriebe - das Becken füllte sich bis zur Hälfte mit Geschiebe. Die B171 wurde streckenweise vorsorglich bis 20.00 Uhr gesperrt, der Verkehr wurde über die S16 umgeleitet.

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