Letztes Update am So, 01.09.2019 14:13

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Steiermark-Wahl: SPÖ ortet „Verabredung für Ibiza-Koalition“



In der Steiermark hat es am Sonntag harsche Worte zur Vorverlegung der Landtagswahl auf November gegeben. Die SPÖ ortete eine „Verabredung für eine Ibiza-Koalition“. Die Grünen meinten, das freie Spiel der Kräfte bis zur Wahl könne etwa für Beschlüsse zum Klimaschutz oder zum öffentlichen Verkehr genützt werden und die FPÖ hofft auf Bewegung in der Causa Zentralklinik Liezen.

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda sagte, die Brücken zur SPÖ seien „ohne jeden sachlichen Grund und Anlass taktisch motiviert eingerissen“ worden, ist sei offensichtlich, „dass auch in der Steiermark eine türkis-blaue Koalition eingerichtet werden soll“. Für die Wähler stelle sich die Frage „nach der politischen Pakttreue“.

Die Grüne Landtags-Spitzenkandidatin Sandra Krautwaschl meinte, im Klimaschutz-Bereich „haben Rot und Schwarz in den letzten Monaten und Jahren viel zu viele Chancen liegen gelassen“. Zum Beispiel sei nun ein Beschluss, dass es zukünftig für alle Gesetze einen verpflichtenden Klima-Check geben muss, rasch herzustellen.

Die FPÖ reagierte am Sonntag auf Aussagen von LHStv. Michael Schickhofer (SPÖ), über Alternativen zum Neubau des Zentralkrankenhauses Liezen nachzudenken: „Nun da ein Wahltermin bevorsteht, wechselt der rote Parteichef wieder einmal seine Meinung, das könnte aber unter die Kategorie Wahlkampfgetöse fallen, zumal der Obersozialist derzeit um seine politische Zukunft bangt“, ätzte der geschäftsführende FPÖ-Klubobmann Stefan Hermann.

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