Letztes Update am So, 01.09.2019 19:32

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rapid machte mit 3:1-Derbysieg Austrias Fehlstart perfekt



Mit einem 3:1-(1:1)-Auswärtssieg im 329. Wiener Derby hat sich Rapid am Sonntag in der 6. Runde der Fußball-Bundesliga die Vorherrschaft in der Bundeshauptstadt zurückgeholt. Der TSV Hartberg feierte einen 3:1 (2:0)-Sieg in St. Pölten und festigten Platz fünf in der Tabelle. Sturm Graz bleibt nach dem 2:1-Sieg gegen Altach seit 16 Duellen ungeschlagen.

Achteinhalb Monate nach der bitteren 1:6-Niederlage in Favoriten rehabilitierte sich Grün-Weiß und hielt in der Tabelle Anschluss an die Teams im oberen Bereich. Für die Austria hingegen ist der Fehlstart mit nur fünf Punkten aus sechs Spielen Gewissheit.

Rapids Thomas Murg (7.) bzw. „Veilchen“ Christoph Monschein (10.) nach jeweils eklatanten Defensivschnitzern trafen bald nach Anpfiff, den vorentscheidenden Treffer zum durchaus verdienten Erfolg im ersten Derby dieses Kalenderjahres besorgte vor 14.615 Zuschauern Taxiarchis Fountas (51.). Die Austria hatte dem zweiten Gegentreffer nur wenig entgegenzusetzen und kassierte in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Aliou Badji auch noch ein drittes Tor (94.). Nach der dritten Saisonniederlage findet sich das Team von Neo-Coach Christian Ilzer nur auf Platz acht wieder. Rapid hat als Sechster fünf Zähler mehr, drei fehlen auf den zweitplatzierten LASK.

Stefan Rakowitz war mit einen frühen Doppelschlag (2., 15.) Matchwinner der Hartberger, die seit der Auftaktniederlage in Mattersburg ungeschlagen sind. Der Malier Bakary Nimaga und der 19-jährige Tscheche Tomas Ostrak standen erstmals in der Bundesliga in der Startelf, Trainer Markus Schopp bewies dabei eine glückliche Hand. Nimaga leitete die Führung mit einem schnell ausgeführten Freistoß auf Christian Klem ein, dessen Hereingabe Rakowitz nach nur 90 Sekunden zum 1:0 verwertete. Nach einer Viertelstunde zog Ostrak auf und davon und legte ideal und uneigennützig auf Rakowitz ab, der neuerlich nur noch einschieben musste. St. Pölten ist nun saisonübergreifend in zehn Heimspielen ohne Sieg und kassierte im 13. Duell mit Hartberg in der NV Arena erstmals eine Niederlage.

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Altach bleibt ein Lieblingsgegner von Sturm Graz. Bekim Balaj (30., 85.) köpfelte die Elf von Trainer Nestor El Maestro als Tabellen-Vierter in die Länderspielpause. Altach ist mit nur vier Punkten weiter Vorletzter.




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