Letztes Update am Mo, 02.09.2019 10:58

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


ÖTTV-Teams hilft bei EM in Nantes nur Gruppensieg weiter



Österreichs Tischtennis-Asse spielen bei der Endrunde der Mannschafts-EM von Dienstag bis Sonntag in Nantes um die gesamt siebente Team-EM-Medaille der ÖTTV-Herren bzw. die zweite der -Damen. Gold der Herren 2015 in Jekaterinburg war der bisherige Höhepunkt, 2017 in Luxemburg reichte es nur zu den Rängen zehn (Herren) und sechs (Damen). Diesmal lässt der Modus einen harten Weg zum Podest erwarten.

Die je Geschlecht 24 qualifizierten Mannschaften wurden in Dreier-Pools gelost, nur die Gruppensieger erreichen die K.o.-Runde. Da geht es ab Freitag ab dem Viertelfinale bis zum Titel. Beide rot-weiß-rote Equipen treffen auf die Ukraine. Daniel Habesohn, Robert Gardos, Stefan Fegerl und Andreas Levenko zudem in Pool D auf Dänemark. Zweiter Gegner von Sofia Polcanova, Amelie Solja, Liu Jia und Karoline Mischek ist Bulgarien, am Dienstag (13.00 Uhr) der Gruppe-E-Auftaktgegner.

„Bei nur einem Aufsteiger ist jedes Spiel ein Entscheidungsspiel, man darf sich nicht die geringste Schwäche leisten. Sonst kann es schnell ein böses Erwachen geben“, rief ÖTTV-Sportdirektor Karl Jindrak zu voller Konzentration auf. Jedenfalls sieht der Ex-Doppel-Europameister die Erfolgschancen gut. „Wir zählen sicher zum Kreis der Medaillenanwärter. Deutschland wird im Normalfall bei den Damen und Herren außer Reichweite sein, aber dahinter ist alles möglich.“

Titelverteidiger sind Deutschlands Herren und Rumäniens Damen. Als Schlüsselspiele in den Gruppen ist für Habesohn und Co. die Partie am Donnerstag gegen Dänemark mit dem zuletzt stark aufgetretenen Jonathan Groth zu erwarten, für die Truppe um Polcanova jene gegen die Ukraine (jeweils Donnerstag, 19.00 Uhr). Bei einem Aufstieg würde es für die wie ihre Landsfrauen noch ohne Olympia-Tickets dastehenden ÖTTV-Herren (Nr. 4) gegen einen Sieger der Gruppen mit den auf den Positionen fünf bis acht gesetzten Teams gehen, die Teamkolleginnen (9) könnten auf eine Top-4-Nation treffen.

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Wer auch kommen mag, Polcanova gab sich zuversichtlich: „Ich fühle mich derzeit wirklich sehr gut, sowohl körperlich als auch mental“, merkte die als 16. in der Weltrangliste beste Europäerin an. Sie feiert am Dienstag ihren 25. Geburtstag. „Ich hoffe, ich kann meine gute Form von den letzten Turnieren mitnehmen.“ Die Akteurin von Linz AG Froschberg hob auch den guten Teamgeist hervor. Die bisher einzige EM-Team-Medaille für die ÖTTV-Damen gab es 2014 in Lissabon mit Silber.




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