Letztes Update am Mo, 02.09.2019 18:32

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Feuer auf Boot vor Kalifornien: 33 Menschen vermisst



Ein vor der Küste Kaliforniens in Brand geratenes Touristenboot ist rund 20 Meter tief gesunken, während Helfer versuchten, die Flammen zu löschen. Das berichtete die Küstenwache. Fünf Insassen, bei denen es sich um Mitglieder der Crew handeln soll, seien gerettet worden, hieß es am Montag unter Berufung auf die Küstenwache. Die Suche nach weiteren Überlebenden wurde am Montag fortgesetzt.

Fünf Personen wurden gerettet, teilte ein Sprecher der Küstenwache dem Nachrichtensender CNN mit. Ein Behördensprecher befürchtete „zahlreiche Todesopfer“. Laut Nachrichtenagentur AFP galten 33 Personen an Bord als vermisst.

Aaron Bemis von der Küstenwache erzählte CNN von Schwierigkeiten der Helfer, auf das Boot zu gelangen. Immer wieder würden Feuer - „möglicherweise wegen der Menge an Treibstoff an Bord“ - neu aufflammen. Das behindere die Suche nach möglichen Überlebenden.

Zahlreiche Rettungs- und Löschboote waren zu der Unfallstelle geeilt. Fotos zeigten das Unglücksboot ganz von Flammen eingeschlossen. Es war am Samstag zu einem dreitägigen Taucherausflug ausgelaufen. Das Boot, „The Conception“, hat auf seinem Kurs mehrere Tauchspots um die Inselgruppe angesteuert, berichtete CNN.

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Das rund 23 Meter lange Touristenboot war in der Nähe der Insel Santa Cruz Montagfrüh (Ortszeit) in Brand geraten, während mehr als 30 Menschen unter Deck schliefen. Insgesamt sollen 38 Menschen an Bord gewesen sein.

Die Inselgruppe vor Santa Barbara ist ein beliebtes Ausflugsziel für Taucher und Segler. Santa Cruz Island ist die größte von insgesamt acht kalifornischen Kanalinseln.




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