Letztes Update am Di, 03.09.2019 19:50

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Mindestens 14 Menschen nach Explosion von Mine in Mali tot



Durch die Explosion einer Landmine auf einer Straße in Mali sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Die Opfer hätten in einem Bus gesessen, der auf dem Weg von Douentza im Zentrum des Landes in die nördliche Stadt Gao über die Mine gefahren sei, sagte Oumar Ould Mamoud vom Busunternehmen Sonef. Die Polizei erklärte, bei dem Unglück seien zudem 13 Menschen verletzt worden.

Ein Polizeivertreter sagte, „Terroristen“ hätten die Mine platziert. Wie viele Menschen zum Zeitpunkt der Explosion im Bus saßen, war zunächst nicht bekannt.

Islamistische Gruppen hatten 2012 die Kontrolle über den Norden Malis übernommen. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff 2013 militärisch ein und drängte die Islamisten zurück. Doch trotz der Präsenz tausender internationaler Soldaten herrscht weiterhin Instabilität in dem westafrikanischen Land.




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