Letztes Update am Di, 03.09.2019 23:27

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Medwedew und Switolina bei US Open in New York im Halbfinale



Daniil Medwedew hat seinen Erfolgslauf bei den mit 57,238 Mio. Dollar dotierten US Open in New York prolongiert. Der 23-jährige Moskauer, der dieses Jahr schon die Turniere in Sofia und Cincinnati gewonnen hat und zuletzt in die Top 5 geklettert ist, rang am Dienstag den Schweizer Stan Wawrinka nach 2:34 Stunden mit 7:6(6),6:3,3:6,6:1 nieder.

Medwedew überholt nach dem Einzug in sein erstes Major-Halbfinale auch Österreichs Dominic Thiem und wird im ATP-Ranking und auch im Race to London auf Platz vier klettern. Selbst wenn er das Turnier gewinnt, sind die Top 3 im Ranking aber nicht für ihn zu knacken.

Elina Switolina erreichte indes als erste Spielerin das Halbfinale. Die als Nummer 5 gesetzte Freundin von Gael Monfils bezwang die Britin Johanna Konta (Nr. 16) nach 100 Minuten mit 6:4,6:4. Switolina kürte sich damit zur ersten Ukrainerin überhaupt in der Vorschlussrunde des US-Majors.

Switolina trifft nun entweder auf die als Nummer 8 gesetzte Vorjahres-Finalistin Serena Williams oder die Chinesin Qiuang Wang (Nr. 18), die in der Night Session aufeinandertrafen. Schon jetzt darf sich Switolina, die dieses Jahr in Wimbledon ihr erstes Major-Halbfinale überhaupt erreicht hatte, über die Rückkehr in die Top 3 freuen, mit dem Halbfinaleinzug klettert sie von Platz 5 auf 3. Auf Platz eins wird ab Montag wieder die Australierin Ashleigh Barty geführt werden.

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Für Oliver Marach und Jürgen Melzer war indes am Dienstag im Viertelfinale der US Open in New York Endstation. Das Österreicher-Duo unterlag der als Nummer 8 gesetzten Paarung Marcel Granollers/Horacio Zeballos (ESP/ARG) nach 1:43 Stunden mit 6:7(4),4:6. Damit sind in Flushing Meadows alle Österreicher ausgeschieden.

Marach/Melzer, die seit der Rasen-Saison zusammenspielen, teilen sich ein Preisgeld von 91.000 US-Dollar (brutto). Für das steirisch-niederösterreichische Duo wäre auch ein Halbfinaleinzug möglich gewesen, zumindest ein dritter Satz. Im zweiten hatten Marach/Melzer schon 4:2 geführt.




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