Letztes Update am Mi, 04.09.2019 17:53

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Mindestens 13 Menschen starben bei Bootsunglück im Südsudan



Beim Zusammenstoß zweier Passagierboote auf dem Weißen Nil im Südsudan sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Kinder. Das Unglück habe sich am frühen Morgen nahe der Stadt Bor ereignet, teilte der Informationsminister des Bundesstaates Jonglei am Mittwoch mit.

Nach der Kollision seien die Boote mit jeweils rund 45 Menschen an Bord gekentert. Die Unglücksursache stand zunächst nicht fest. Wegen der anhaltenden Gewalt und der desolaten Infrastruktur ist der Nil ein wichtiger Transportweg für Menschen und Waren in dem ostafrikanischen Krisenland.

In dem ölreichen Staat herrschte jahrelang ein 2013 ausgebrochener Bürgerkrieg zwischen den Unterstützern von Präsident Salva Kiir und den Anhängern seines ehemaligen Vizes Riek Machar. Beide Seiten unterzeichneten 2018 ein Friedensabkommen, das den Weg für eine Einheitsregierung ebnen soll. Trotz des Abkommens kommt es immer wieder zu Gewalt.

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