Letztes Update am Do, 05.09.2019 12:14

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


ÖAMTC-Pannenhilfe absolvierte im Sommer 183.500 Einsätze



Der Sommer 2019 ist mit mehreren Hitzewellen einer der heißesten seit Beginn der Messungen gewesen. Die hohen Temperaturen hielten auch die ÖAMTC-Pannenhilfe auf Trab. Sie rückten von 1. Juni bis 31. August zu rund 183.500 Einsätzen in Österreich aus - um sechs Prozent mehr als 2018. „Im Schnitt hatten wir im Sommer über 2.000 Einsätze pro Tag“, berichtet Harald Mlinarik von der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Die höchsten Einsatzzahlen waren auch im Sommer 2019 wieder in Wien zu verzeichnen: Über 38.600-mal wurde Pannenhilfe geleistet, fast 14.150-mal musste der Abschleppdienst des Mobilitätsclubs ausrücken. Meist wurden die ÖAMTC-Pannenfahrer zu Routine-Einsätzen gerufen: Starthilfe geben, Batterien auswechseln, irrtümlich verschlossene Autos öffnen - oftmals auch um Kinder oder Tiere zu retten -, falsche Tankfüllungen absaugen, etc. Ungefähr jeder dritte Einsatz hatte mit Batterieproblemen zu tun. „Es hält sich ja nach wie vor der Irrglaube, Batterien würden nur im Winter leiden. Dabei belasten längere Perioden mit Temperaturen über 30 Grad die Batterie ebenso stark wie große Kälte“, erklärte Mlinarik.

In der Reisezeit kommt es erfahrungsgemäß auch vermehrt zu Hilferufen auf den Transitstrecken - besonders an den Wochenenden. Auf den Autobahnen kollabierten zahlreiche Fahrzeuge im Stop-and-Go Verkehr. „Viele Menschen ließen auch im Stau die Lüftung durchgehend laufen, das Licht brennen und das Radio spielen. Für ältere Batterien ist das häufig zu viel“, berichtete Mlinarik abschließend.

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