Letztes Update am Fr, 06.09.2019 18:09

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Slowene Roglic baute Vuelta-Führung aus



Der Slowene Primoz Roglic hat am Freitag bei der Bergankunft der Spanien-Radrundfahrt in Los Machucos seine Gesamtführung um mehr als eine halbe Minute ausgebaut. Der Profi des Jumbo-Teams kam nach dem bis zu 25 Prozent steilen Schlussanstieg als Zweiter hinter seinem Landsmann Tadej Pogacar ins Ziel. Weltmeister Alejandro Valverde wurde Vierter und liegt als Gesamt-Zweiter 2:25 Minuten zurück.

Der erst 20-jährige Pogacar feierte auf dem in Bilbao gestarteten, 13. Abschnitt (167 km) seinen zweiten Etappensieg bei der heurigen Vuelta und verbesserte sich vom fünften auf den dritten Rang (+3:01) vor Miguel Angel Lopez (COL/3:18) und Nairo Quintana (COL/3:33). Der Niederösterreicher Hermann Pernsteiner zeigte wie schon beim sechsten Platz beim ersten Pogacar-Sieg in Cortals d‘Encamp eine starke Leistung. Der Ex-Mountainbiker aus dem bahrain-Team klassierte sich an der zwölften Stelle (+1:13) und blieb Gesamt-Elfter (10:03).

Die zwei Slowenen überholten 1,5 km vor dem Ende des 6,8 km langen Schlussanstiegs den letzten Fahrer einer Ausreißergruppe, den Franzosen Pierre Latour, der sich als Dritter ins Ziel rettete. In der 29-köpfigen Spitzengruppe befand sich auch der Oberösterreicher Felix Großschartner, der im Finale noch den Bora-Kapitän Rafal Majka (POL) unterstützte und als 22. (+2:29) ins Ziel kletterte.

Pogacar feierte schon seinen siebenten Profisieg. „Ich wollte eigentlich nur durchkommen, aber am Ende war es ein unglaublicher Tag“, meinte der Profi des Emirates-Team im 880 m hoch gelegenen Ziel. Vor zwei Jahren hatte dort die Vuelta erstmals Station gemacht, Alberto Contador steht nach der nachträglichen Disqualifikation des Tirolers Stefan Denifl wegen Dopings in der Siegerliste.

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Am Sonntag und Montag warten zwei weitere Bergankünfte.




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