Letztes Update am Sa, 07.09.2019 15:21

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Pilot hatte Probleme bei der Landung bei Airpower19



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Bei der Flugshow Airpower im obersteirischen Zeltweg hat es offenbar Probleme bei der Landung einer Maschine aus dem Ersten Weltkrieg - einer Tummelisa - gegeben. Der Pilot stieg unmittelbar nach der Landung selbst aus, Hilfsteams waren sofort zur Stelle. Der Pilot blieb aber offenbar unverletzt, wie ein Heeressprecher der APA sagte. Der Zwischenfall passierte bei der „War Birds“-Vorführung.

Das Wetter spielte zudem erstmals bei einer Airpower nicht mit: Am Samstag mussten wegen der tiefhängenden Wolken über dem Fliegerhorst in Zeltweg etliche Programmpunkte abgesagt oder vorgezogen werden. Die Airshow wurde mehrmals unterbrochen. Die italienische Kunstflugstaffel „Frecce Tricolori“ etwa dürfte ihr Programm nicht zeigen.

Das Fliegerhorstgelände waren am Vormittag und am frühen Nachmittag immer wieder Regenschauer niedergegangen. Die Zehntausenden Zuseher trugen es mit Fassung. Möglich waren bei der niedrigen Wolkendecke hingegen die Hubschrauber-Vorführungen. Das Jagdkommando zeigte mit heimischen Helikoptern sowie mit Unterstützung von zwei deutschen Hubschraubern vom Typ NH-90 eine kleine Luftlandeübung, gesichert von mit M134 „Minigun“ bewaffneten OH-58 „Kiowa“-Hubschraubern. Die NH-90 flogen an Lastseilen leichte Transport-Fahrzeuge ein, aus dem Heck eines der Helis wurde ein Quad des Jagdkommandos ausgeladen und sofort „eingesetzt“. Die Jagdkommando-Soldaten wurden von S70 „Blackhawk“ und AB212 des Bundesheeres gelandet.

Manche der Teilnehmer hatten kein Schlechtwetterprogramm in petto, sagte ein Offizier. Deren Vorführungen entfielen oder wurden nach hinten verschoben, in der Hoffnung auf eine bessere Wetterlage. Regulär sollte das Airpower-Programm gegen 17.00 Uhr enden.




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