Letztes Update am So, 08.09.2019 20:55

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


KAC nach 4:0-Sieg in Norwegen Tabellenführer in CHL



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Österreichs Eishockey-Meister KAC hat nach zwei Dritteln der Gruppenphase die Tabellenführung in Pool A der Champions Hockey League (CHL) übernommen. Die Klagenfurter feierten am Sonntag in Norwegen einen 4:0 (2:0,1:0,1:0)-Sieg bei Frisk Asker. Die Vienna Capitals bezogen dagegen mit einem 0:4 (0:1,0:1,0:2) beim deutschen Meister Adler Mannheim die dritte Niederlage.

Der KAC hatte schon das Heimspiel gegen den norwegischen Champion klar gewonnen und legte auch auswärts dank Treffer von Daniel Obersteiner (6.) und Matt Neal (10.) schnell los. Trotz sieben Zweiminutenstrafen im ersten Drittel (bei null der Heimischen) brachten die Kärntner das 2:0 in die erste Pause. Im Mitteldrittel nutzte Marco Richter ein Powerplay zum 3:0 (34.), zu Beginn des Schlussdrittels machte Andy Kozek mit zwei Mann mehr auf dem Eis endgültig alles klar (41.).

Mit dem dritten Erfolg im vierten Spiel löste der KAC (9 Punkte) den EHC Biel (9) an der Tabellenspitze ab und hat im Dreikampf mit Biel und Tappara Tampere (6) um zwei Aufstiegsplätze eine gute Ausgangsposition. Der KAC trifft noch zweimal auf Biel (9. in Klagenfurt und 15.10. Oktober auswärts). Die Schweizer mit den beiden österreichischen Teamspielern Stefan Ulmer und Peter Schneider kassierten mit einem 0:1 in Tampere am Sonntag die erste Niederlage.

Die Capitals haben dagegen nur noch theoretische Chancen auf den Aufstieg ins Achtelfinale. Am Sonntag bezwangen Ben Smith (4.), Brent Raedeke (23.), Kapitän Marcel Goc (44.) und Matthias Plachta (59.) vor über 8.000 Zuschauern Caps-Torhüter Bernhard Starkbaum. „Mannheim war heute wirklich gut und machte es uns schwer, Chancen zu kreieren. Trotz der Niederlage hat mir unser Spiel ohne Puck dennoch gefallen“, sagte Capitals-Trainer Dave Cameron, der die ersten zwei Linien nur mit Legionären bestückt hatte.

Die Adler fixierten mit dem vierten Sieg im vierten Spiel der Gruppe F den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde. Die Wiener müssten für den Aufstieg die beiden ausstehenden Partien gegen GKS Tychy aus Polen gewinnen, zudem müsste Djurgaarden Stockholm in den Parallelspielen am 8. und 15. Oktober zweimal gegen Mannheim verlieren.




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