Letztes Update am Mo, 09.09.2019 10:34

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Frachter vor Küste des US-Staates Georgia gekentert



TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Vor der Küste des US-Staates Georgia ist ein Frachter in der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) in Schieflage geraten und gekentert. Vier südkoreanische Besatzungsmitglieder werden vermisst, teilte das Außenministerium in Seoul am Montag mit. Rettungskräfte wollten sich Zugang in das Schiffsinnere verschaffen. Die Seeleute wurden im Maschinenraum des Autotransporters „Golden Ray“ vermutet.

Der Grund für das Kentern des Schiffes nahe dem Hafen der Stadt Brunswick war Angaben der US-Küstenwache zufolge noch unklar. An Bord befanden sich demnach 24 Menschen inklusive eines amerikanischen Lotsen. 20 Insassen seien gerettet worden. Bilder von der Unfallstelle vor der Küste Georgias zeigten ein Feuer an Bord des Frachters.

Nach den Angaben des südkoreanischen Außenministeriums versuchten die Rettungskräfte, die Flammen auf dem Schiff unter Kontrolle zu bringen. Mit Hilfe von zwei Schleppbooten sollte zudem die Schiffshülle stabilisiert werden, um sich dann Zugang in das Innere zu verschaffen.

Eigner der 2017 gebauten „Golden Ray“ ist das südkoreanische Logistikunternehmen Hyundai Glovis. Sie fuhr unter der Flagge der Marshallinseln.




Kommentieren