Letztes Update am Mo, 09.09.2019 17:26

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Frachter vor Küste des US-Staates Georgia gekentert



Vor der Küste des US-Staates Georgia ist ein Frachter in der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) in Schieflage geraten und gekentert. Vier südkoreanische Besatzungsmitglieder werden vermisst, teilte das Außenministerium in Seoul am Montag mit. Rettungskräfte wollten sich Zugang in das Schiffsinnere verschaffen. Die Seeleute wurden im Maschinenraum des Autotransporters „Golden Ray“ vermutet.

Nach der Havarie stellten Rettungskräfte Kontakt zu den bisher vermissten Seeleuten im Rumpf des gekenterten Schiffes her. Die Küstenwache teilte am Montag mit, man arbeite nun daran, die Seeleute aus der „Golden Ray“ herauszuholen. Das südkoreanische Außenministerium hatte mitgeteilt, vier südkoreanische Besatzungsmitglieder würden vermisst. Sie befänden sich wahrscheinlich noch im Maschinenraum des Autotransporters.

Die „Golden Ray“ war in der Nacht auf Sonntag vor der Küste des US-Bundesstaats Georgia in Schieflage geraten und gekentert. Der Grund für das Kentern des Schiffes nahe dem Hafen der Stadt Brunswick war Angaben der US-Küstenwache zufolge zunächst unklar. An Bord befanden sich demnach 24 Menschen, inklusive eines amerikanischen Lotsen. 20 Insassen seien gerettet worden. Eigner der 2017 gebauten „Golden Ray“ ist das südkoreanische Logistikunternehmen Hyundai Glovis. Sie fuhr unter der Flagge der Marshallinseln.

Die US-Küstenwache hatte am Montag auf Twitter zunächst mitgeteilt, Bergungsmannschaften seien mit einem Rettungshubschrauber zu dem gekenterten Schiff gebracht worden, um nach einem Eingang in die „Golden Ray“ zu suchen. Später teilte die Küstenwache mit, es sei gelungen, Kontakt mit Besatzungsmitgliedern in dem havarierten Schiff herzustellen.




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