Letztes Update am So, 15.09.2019 19:13

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kantersiege für Rapid und Altach - 0:3-Schlappe für Austria



Die Sonntagsspiele in der Fußball-Bundesliga haben hohe Heimsiege gebracht. Rapid besiegte Schlusslicht Admira im Allianz Stadion mit 5:0, das Debüt von Klaus Schmidt als Admira-Coach ging also daneben. Altach wiederum feierte einen 6:0-Heimsieg über St. Pölten und beendete damit eindrucksvoll sein Liga-Tief. Die Wiener Austria ging in Wolfsberg 0:3 unter, die Kärntner sind damit Tabellen-Dritter.

Rapid ging erst in der Nachspielzeit einer durchwachsenen ersten Hälfte durch Philipp Schobesberger (45.+2) in Führung. Die Wiener waren zwar spielbestimmend, hatten aber bis dahin nur wenig wirkliche zwingende Chancen. In der zweiten Hälfte bekamen die Hausherren mehr Räume. Mateo Barac (54.) und Maximilian Ullmann (64.) mit ihren jeweils ersten Rapid-Treffern in der Bundesliga sowie Aliou Badji (65.) und Dejan Ljubicic (81.) sorgten für den höchsten grün-weißen Sieg seit 16. Dezember 2017. Damals hieß es gegen St. Pölten 5:0.

Mit einem 6:0-Kantersieg über St. Pölten ist Altach unterdessen am Sonntag eindrucksvoll aus seinem Tief getaucht. Doppelpacks von Mergim Berisha (28., 76.) und Emanuel Schreiner (33., 91.), ein Eigentor von Luan (30.) sowie Florian Jamnig (61.) sorgten im „Ländle“ für den zweiten Saisonsieg der Vorarlberger, die St. Pölten in der Tabelle überholten und mit 7 Punkten vorläufig auf Rang acht vorstießen. Es ist übrigens der höchste Altacher Sieg in der Bundesliga-Historie. St. Pölten hingegen wartet weiter auf den zweiten Saisonerfolg und hat als Vorletzter vier Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Admira.

Der WAC hat derweil vor dem Europa-League-Debüt nächste Woche Donnerstag bei Mönchengladbach eine erfolgreiche Generalprobe abgeliefert. Im eigenen Stadion gelang den Lavanttalern am Sonntag ein 3:0-Sieg über die Austria, die damit weiter im Tief ist. Für die Violetten bedeutete das die bereits vierte Niederlage und Platz zehn. Die Wolfsberger stehen auf dem dritten Platz vor Rapid Wien.

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In einer anfangs zerfahrenen, kampfbetonten Partie vor den Augen von ÖFB-Teamchef Franco Foda war der WAC bald die bessere Mannschaft. Doch erst nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Überlegenheit auch auf der Anzeigentafel: Marcel Ritzmaier (67.) ebnete den Weg, Goalgetter Shon Weissman (88./Elfmeter) und Anderson Niango (90.) sorgten für den 3:0-Endstand.




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