Letztes Update am Mo, 16.09.2019 14:23

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


„Pflege-daheim-Bonus“ der ÖVP für Doskozil „ein Hohn“



Menschen, die durch den persönlichen Schicksalsschlag und möglicherweise durch das Ausscheiden aus dem Berufsleben beeinträchtigt seien und die aufgrund der familiären Situation ihre Angehörigen pflegen müssten, 100 Euro im Monat zu geben „und dann zu glauben das sind die Antworten auf die Pflegesituation“, da müsse man wahrscheinlich sagen, dass ÖVP-Chef Sebastian Kurz „höchstwahrscheinlich sehr weit weg ist von den täglichen Problemen der einfachen Leute“, stellte Doskozil fest.

Kurz habe „offensichtlich überhaupt noch nie persönlich Kontakt zu einer solchen Lebenssituation gehabt“, denn sonst könne man „sowas ernsthaft nicht vorschlagen“.

Kurz solle „lieber seinen Blick ins Burgenland werfen“ und sich das Modell, das die SPÖ im Burgenland vorschlage, anschauen: „Es wäre wichtig, wenn er dieses Modell heranziehen und über das gesamte Bundesgebiet ausrollen würde“, meinte Doskozil. Das burgenländische Modell sieht unter anderem eine Anstellung pflegender Angehöriger zu einem Mindestlohn von 1.700 Euro netto bei 40 Wochenstunden vor.

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