Letztes Update am Do, 19.09.2019 08:59

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Arthur Arbesser glänzte mit Schau bei Mailänder Modewoche



Mit einem kreativen Defilee im Zeichen seiner Familiengeschichte hat Arthur Arbesser bei der Mailänder Modewoche geglänzt. Der Wiener Designer präsentierte am Mittwochnachmittag seine neue Kollektion, eine Hommage an seine Großmutter aus Siebenbürgen, dem ehemals deutschsprachigen Teil Rumäniens.

Arbesser überzeugte Zuschauer und Fachpublikum mit einem klassischen und zugleich zeitgenössischen Stil. Interesse weckte der 36-Jährige nicht zuletzt mit einigen Drucken, die sich an Motiven siebenbürgischer Keramik inspirierten, florale Motive in weiß und blau, die im Studio nachgezeichnet wurden. Er verwendete für seine Kreationen natürliche Stoffe aus italienischer Produktion, darunter viel Seide.

„Bei der Schau war die Stimmung sehr emotional. Es freut mich, im großen Mailänder Meer der Mode Zuspruch zu erhalten“, betonte Arbesser gegenüber der APA. Die Hommage an die siebenbürgische Großmutter sei bei den Zuschauern gut angekommen. „Der Mode fehlt es heute an einer persönlichen Note, es ist schön, eine Geschichte erzählen zu können“, meinte der Designer.

Nach dem Ende der Mailänder Defilees reist Arbesser nach Paris weiter. Zugleich arbeitet er an den Kostümen für Richard Strauss‘ „Rosenkavalier“, der in der Berliner Staatsoper Unter den Linden am 9. Februar 2020 Premiere feiert. 150 Kostüme, unter anderem für die Chorsänger und Komparsen, werden vorbereitet.

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