Letztes Update am Do, 19.09.2019 14:30

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


61-Jähriger gab nach Einbruch und Tötungsdelikt in NÖ Tat zu



Im Fall um die am Montag in Edlitz (Bezirk Neunkirchen) getötete 85-Jährige hat der 61-jährige Verdächtige zugegeben, die Frau umgebracht zu haben. Weitere Angaben habe der Beschuldigte bei der Einvernahme durch die Haftrichterin am Donnerstag nicht gemacht, bestätigte Erich Habitzl, der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, einen Online-Bericht des „Kurier“.

Als Geständnis im technischen Sinn seien die Angaben des Mannes nicht zu werten, hielt Habitzl fest. Dafür würden unter anderem Angaben zum Motiv fehlen. Weiterhin bestehe aber „der dringende Verdacht des Mordes“, so der Sprecher der Anklagebehörde.

Über den Mann, der aktuell weiter auf der Intensivstation des Landesklinikums Wiener Neustadt weilt, hatte zuvor das Landesgericht Wiener Neustadt die Untersuchungshaft verhängt. Die vorläufige Befristung läuft bis zum 3. Oktober, teilte eine Sprecherin auf APA-Anfrage mit.

Berichte mehrerer Medien, wonach die 85-Jährige mit einem schweren Sparstrumpf voller Münzen erschlagen worden sein soll, bestätigte Habitzl nicht. Das vorläufige Ergebnis der Obduktion wurde vom Sprecher der Anklagebehörde für kommenden Montag in Aussicht gestellt.

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Gegen die 85-Jährige soll stumpfe Gewalt ausgeübt worden sein. Der Verdächtige wurde nach der Bluttat auf der Südautobahn (A2) von einem Lkw angefahren und verletzt. Beim 61-Jährigen soll es sich um den Bankberater des Opfers handeln.




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