Letztes Update am So, 22.09.2019 21:22

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Salzburg gewann EBEL-Schlager beim KAC nach Penaltys 5:4



Meister KAC hat in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) am Sonntag seine dritte Niederlage in Folge kassiert. Im Schlager der vierten Runde unterlagen die Klagenfurter daheim Salzburg 4:5 nach Penaltyschießen, womit die Salzburger ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigten. Zudem feierten Szekesfehervar nach Verlängerung sowie die Vienna Capitals, Graz und Znojmo durchwegs Heimsiege.

Die von rund 3.700 Zuschauern in Klagenfurts Sporthalle verfolgte Partie schien nach zwei Dritteln bei einer 4:1-Führung der Gäste schon entschieden. Erst in der 26. Minute hatte Patrick Harand den Torreigen für die Gastgeber eröffnet, dann trafen aber Layne Viveiros, George Holloway und Alexander Rauchenwald von der 26. bis zur 30. Minute innerhalb von 197 Sekunden. Alexander Pallestrang legte nach (38.). Ein starker Rückhalt der Salzburger war Goalie Lukas Herzog.

Thomas Hundertpfund (42.), Thomas Koch (47.) und Johannes Bischofberger (57.) beförderten die Partie in die „Overtime“. Die ging ohne Torerfolg vorüber. Deshalb blieb es Thomas Raffl vorenthalten, das Match im Penaltyschießen für die Gäste zu entscheiden. „Was für ein verrücktes Spiel“, sagte Salzburg-Coach Matt McIlvane. „Am Ende wurde es wie schon vor zwei Tagen gegen Linz wieder knapp und wir sind froh, dass wir heute gewonnen haben.“

Ähnlich wie die Salzburger waren die Vienna Capitals früh klar vorangelegen. Schon nach 16 Minuten war es durch Treffer von Patrick Peter (2.) sowie zweimal Sondre Olden (8.,16.) 3:0 gestanden. Die Vorarlberger ließen sich jedoch nicht hängen, Evan Trupp (28.,33.) und Kevin Macierzynski (53.) sorgten für den Ausgleich. Letztlich schlugen aber die Wiener noch einmal durch Nikolaus Hartl zu (56.). Es war der erste EBEL-Sieg der Capitals in der neuen Saison nach regulärer Spielzeit.

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Souverän agierten die Graz 99ers gegen Südtirol. Travis Oleksuk (2.,45.) traf zweimal, die übrigen Tore der Steirer erzielten Dominik Grafenthin (5.), Lukas Kainz (7.), Joakim Hilding (28.) und Gregory Squires (55.). Für die Südtiroler waren Anthony Bardaro (44.) und Stefano Giliati (52.) erfolgreich. Wenig zu holen war für Villach in Znojmo. Einzig Jerry Pollastrone (12.) traf für den VSV zum Ausgleich. Tomas Svoboda (9.), Philip McRae (13.) und Anthony Luciani (59.) fixierten den Heimsieg.

Die meisten Treffer in dieser torreichen Runde fielen in Szekesfehervar, nämlich gleich 13. Erst nach Verlängerung stand der 7:6-Erfolg der Ungarn gegen Innsbruck fest. 4:1 und 5:2 hatte Fehervar bereits geführt. Die Tiroler gingen dann aber gar 6:5 in Front (55.). Für sie scorten Ondrej Sedivy (7.,44.), Joel Broda (31.), Jesper Thörnberg (45.), Caleb Herbert (54.) und John Lammers (55.). Das entscheidende Tor erzielte Ex-Innsbrucker Andrew Yogan (63.), für die Innsbrucker gab es einen Punkt.

Die Salzburger führen die Tabelle mit neun Zählern einen Punkt vor Graz sowie zwei Zähler vor Fehervar an. Mit einem weiteren Punkt weniger folgen nach seinem ersten Punkteverlust der VSV sowie die Vienna Capitals und Znojmo. Schlusslicht hinter dem spielfrei gewesenem Black Wings Linz ist Innsbruck mit zwei Zählern.




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