Letztes Update am Di, 24.09.2019 14:33

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Erdbeben der Stärke 4,6 erschütterte türkische Marmararegion



Ein Erdbeben der Stärke 4,6 hat die türkische Marmararegion erschüttert und war bis Istanbul zu spüren. Das Epizentrum habe im Marmarameer westlich der Millionenmetropole gelegen, teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad am Dienstag mit. Verletzte oder Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. Istanbul gilt als besonders erdbebengefährdet.

Unter dem Marmarameer liegt ein Abschnitt der sogenannten Nordanatolischen Störung, die die Grenze zwischen der eurasischen und der anatolische Erdplatte markiert. Bei dem schlimmsten Beben in der jüngeren Vergangenheit waren in Istanbul vor fast 20 Jahren mehr als 17.000 Menschen ums Leben gekommen.

Ein Erdbeben erschütterte auch Pakistan. Das Beben der Stärke 5,8 habe Panik ausgelöst und Sachschäden angerichtet, teilten Behördenvertreter am Dienstag mit. Der lokale Fernsehsender Geo berichtete zudem von mehreren Verletzten in der pakistanisch-kontrollierten Region Kaschmir. Das Erdbeben war auch im benachbarten Afghanistan in vielen Regionen zu spüren. Das Zentrum des Bebens in rund zehn Kilometern Tiefe lag laut der pakistanischen Meteorologiestelle in der Stadt Jehlum in der Nähe der Hauptstadt Islamabad. Nähere Angaben zu Opfern oder Schäden gab es zunächst nicht. Von der nationalen Katastrophenschutzbehörde in Islamabad hieß es, man warte auf Schadensberichte.

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