Letztes Update am Di, 24.09.2019 14:42

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Großes Anti-Doping-Programm für Leichtathletik-WM



Ein Anti-Doping-Programms mit einem neuen Qualitätsstandard vor und während der Leichtathletik-WM von Freitag bis zum 6. Oktober in Doha soll Chancengleichheit gewähren. „Die Athleten, die in Doha antreten, haben ein beispielloses Niveau an Tests und Ausbildung durchlaufen“, sagte David Howman, Vorsitzender der unabhängigen „Athletics Integrity Unit“ (AIU) des Weltverbandes (IAAF), am Dienstag.

Vor den Weltmeisterschaften wurden rund 700 Blutproben gesammelt, um die Erstellung der Profile des biologischen Athleten-Blutpasses fortzusetzen und um verbotene Substanzen wie Steroide, das Blutdopingmittel EPO oder menschliches Wachstumshormon (hGH) ermitteln zu können. Jeder WM-Teilnehmer muss zudem eine gewisse Anzahl von Doping-Tests vorweisen, um starten zu können.

Rund 500 Proben, hauptsächlich Urin, werden während der Titelkämpfe veranlasst. Erstmals werden Doping-Proben bei einer WM von Startern des Gastgeberlandes in einem Analyselabor im Ausland geprüft, um Interessenskonflikte zu vermeiden. „Die Leichtathletik-WM ist eine der größten Sportveranstaltungen auf der Welt und die AIU ist verantwortlich dafür, Fair Play zu sichern“, erklärte Howman.

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