Letztes Update am Di, 24.09.2019 21:08

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


UNO-Vollversammlung: Van der Bellen besprach EZA-Themen



Die Themen Entwicklungszusammenarbeit und Klimaschutz standen im Zentrum der Gespräche, die Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Dienstag zum Abschluss seines Besuchs bei der UNO-Vollversammlung in New York mit der Präsidentin von Äthiopien, Sahle-Work Zewde und dem Amtskollegen von Costa Rica, Carlos Andres Alvarado Quesada, führte.

Österreich sei ein verlässlicher Partner bezüglich des Kampfes gegen den Klimawandel, versicherte Van der Bellen in dem Gespräch mit Zewde, bei dem laut Präsidentschaftskanzlei auch die grassierende Dürre am Horn von Afrika thematisiert wurde. Österreich unterstützt Gemeinden in Äthiopien bei der Bewältigung dieser Dürre. Äthiopien ist auch ein Schwerpunktland der österreichischen EZA (Entwicklungszusammenarbeit).

Der Bundespräsident gratulierte der Präsidentin auch zur jüngst gestarteten „Green Legacy Initiative“: „Millionen von Äthiopiern pflanzten Bäume und damit CO2-Speicher. Wälder sind von großer Bedeutung im Kampf gegen die Klimakrise“.

Im Gespräch mit Costa Ricas Präsidenten wurde darauf verwiesen, dass es bereits Wissenschaftskooperationen und Projekte österreichischer NGOs gebe, für die auch Auslandszivildiener entsandt werden. Beispielsweise hat die Universität Wien mit der Tropenstation „La Gamba“ im „Regenwald der Österreicher“ (ein durch österreichische Kleinspenden angekauftes Naturschutzgebiet) in Costa Rica eine Forschungsstation.

Zudem drückte der Bundespräsident laut seinem Büro seine Sorge über die im Amazonas Regenwald wütenden Brände aus, „die katastrophale Auswirkungen auf die ganze Menschheit haben könnten“. Van der Bellen reiste am Dienstag gemeinsam mit Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein und Umweltministerin Maria Patek nach Wien zurück. Außenminister Alexander Schallenberg bleibt noch bis Freitag in New York, wo er am Donnerstagabend (Ortszeit) eine Rede vor der UNO-Generalversammlung halten wird.




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