Letztes Update am Di, 24.09.2019 22:58

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


St. Pölten bezwang Mattersburg im Cup, Admira ausgeschieden



Neun Clubs haben bereits ihr Ticket für das Achtelfinale im österreichischen Fußball-Cup in der Tasche. Am Dienstag setzte sich der SKN St. Pölten im Schlagabtausch zweier Bundesliga-Teams gegen Mattersburg 2:1 durch. Ausgeschieden ist die Admira, die in Ebreichsdorf 1:2 unterlag. Generell überraschten die Regionalligisten: vier von fünf Clubs behielten gegen höherklassige Vereine die Oberhand.

Union Gurten schaltete den SV Horn 2:0 aus, Gleisdorf bezwang die Juniors OÖ 3:0. Der FC Dornbirn scheiterte an St. Anna am Aigen, die Südsteirer gewannen 2:0. Schadlos hielt sich nur der Kapfenberger SV, der bei Mannsdorf-Großenzersdorf nach einem Flutlicht-Ausfall 2:1 gewann.

Zudem gab es am Dienstag drei reine Zweitliga-Duelle: Wacker Innsbruck gewann beim GAK mit 2:1, Austria Lustenau setzte sich gegen den FAC nach Verlängerung ebenfalls mit 2:1 durch. Amstetten warf Blau-Weiß Linz ebenfalls nach Verlängerung 4:1 aus dem Bewerb. Daniel Maderner traf dabei dreimal für die Mostviertler.

St. Pölten dominierte die erste Hälfte vor 1.123 Zuschauern in der NV Arena, machte aber nichts aus seinem Übergewicht. Husein Balic vergab in der 28. Minute nach einem Patzer von Michael Lercher sowie in der 42. Minute aus kurzer Distanz. Den anschließenden Eckball köpfelte Luan knapp neben das Tor. Zuvor hatte es bereits zweimal Elfmeter-Alarm im Mattersburger Strafraum gegeben. Im Tor der Burgenländer stand plangemäß Tino Casali, der Markus Kuster im Cup vertreten soll.

Nach dem Seitenwechsel bewies Rene Gartler mit einem Doppelpack, dass er seine Torjäger-Qualitäten nicht verloren hat. Der frühere Deutschland-Legionär schoss zunächst in der 56. Minute nach Vorarbeit des auffälligen Balic und Robert Ljubicic ansatzlos ins lange Eck. Fünf Minuten später sorgte der 33-Jährige mit einem Lupfer aus kurzer Distanz für die Vorentscheidung.

Nach dem Anschlusstreffer der Burgenländer in der 71. Minute wurde es aber noch einmal spannend. Torschütze war offiziell Marko Kvasina, wobei der Ball wohl von Luca Meisl noch abgefälscht wurde. Mattersburg versuchte in der Schlussphase, die letzten Kräfte zu mobilisieren, doch St. Pölten rettete den Vorsprung über die Zeit. So schieden die Gäste wie im Vorjahr bereits in der zweiten Runde aus. 2018 hatte sich Mattersburg am späteren Finalisten Rapid die Zähne ausgebissen.

In Ebreichsdorf ging die Taktik des Heimteams, das Bundesliga-Schlusslicht Admira mit mutigem Spiel nach vorne unter Druck zu setzen, voll auf. Gerald Peinsipp (14.) köpfelte nach einem Freistoß ein, neun Minuten später traf Volkan Düzgün sehenswert per Volley. Die Admiraner hatten zwar zu Beginn der zweiten Hälfte ein Chancen-Plus, Ebreichsdorf hielt aber dagegen und gewann nicht unverdient. Marco Kadlec (91.) gelang nur noch der Anschlusstreffer für die Mannschaft von Trainer Klaus Schmidt, der so weiter auf seinen ersten Sieg wartet.




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