Letztes Update am Mi, 25.09.2019 11:55

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Basketball-Herren starten in erste Superliga-Saison



Wenn am Samstag die Meisterschaft der heimischen Basketball-Herren startet, ist vieles neu. Die höchste Spielklasse heißt nun Admiral Basketball Superliga (BSL), auch der Modus wurde verändert und soll für mehr Spannung sorgen. Mit dem SKN St. Pölten statt der Fürstenfeld Panthers gibt es zudem ein neues Team.

Die BSL wird - ebenso wie die am vergangenen Wochenende angelaufene Basketball Zweite Liga (B2L) und die Basketball Damen Superliga (BDSL), die am 5. Oktober beginnt - nunmehr vom ÖBV organisiert. Verbandspräsident Gerald Martens sprach am Mittwoch in Wien vom „Start in eine neue Ära“. Und er kündigte an: „Es kommt die tollste Liga der Geschichte auf uns zu.“

Tomas Kanovsky, General Manager des ÖBV und CEO der BSL GmbH, bezeichnete es als Aufgabe, Basketball zu professionalisieren und hierzulande auf ein neues Level zu stellen. „Hinschauen, was in großen Ligen Standard ist“, sei durchaus erlaubt.

Zum BSL-Modus: Nach 18 Runden wird das Zehnerfeld in eine Platzierungsrunde der Top sechs und eine Qualifikationsrunde der Teams ab Rang sieben geteilt. Letztere spielen in sechs Runden um die zwei verbliebenen Spots im Viertelfinale.

In der Platzierungsrunde werden die Punkte nach dem Grunddurchgang halbiert. An zehn Spieltagen geht um die Setzung für das Play-off, das im Modus „best of five“ ausgetragen wird. In die Qualifikationsrunde werden nur die Ergebnisse der vier teilnehmenden Teams untereinander mitgenommen. Die beiden Clubs, die das Viertelfinale verpassen, müssen sich in der Relegation den beiden Finalisten der B2L stellen. In einer Vierergruppe geht es in sechs Runden um zwei BSL-Startplätze für 2020/21.

gestreamt, sagte Gerfried Pröll, Basketball-Chef des Bezahlsenders.

Abseits der BSL versprach der ÖBV-Präsident, dass das Herren-Nationalteam, das im Februar 2020 in die EM-Qualifikation startet, „so gut wie nie sein“ werde. Zudem soll Österreich in den kommenden Jahren zum „Nabel der 3x3-Welt“ werden. Der ÖBV hat sich um große Turniere der ab 2020 olympischen Sportart beworben.




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