Letztes Update am Do, 26.09.2019 10:56

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Peking kritisiert US-Sanktionen gegen chinesische Firmen



Peking hat die im Streit um iranische Öl-Importe verhängten US-Sanktionen gegen chinesische Unternehmen scharf kritisiert. Die Strafmaßnahmen seien eine „grobe Verletzung der Grundregeln der internationalen Beziehungen“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, am Donnerstag.

Mit den neu verhängten Sanktionen wollen die USA den Druck auf die iranische Öl-Industrie erhöhen. US-Außenminister Mike Pompeo erklärte am Mittwoch, die Strafmaßnahmen richteten sich gegen mehrere chinesische Unternehmen, die Öl aus dem Iran importieren. Die Firmen und ihre Vorstandsvorsitzenden würden wegen Verstoßes gegen das von den USA verhängte Öl-Embargo gegen Teheran bestraft. China, das sich seit Monaten einen erbitterten Handelsstreit mit den USA liefert, gilt als wichtigster Importeur iranischen Öls.

Der Ton zwischen Washington und Teheran hatte sich nach den Angriffen auf saudi-arabische Ölanlagen Mitte September nochmals verschärft. Die USA machten den Iran für die Attacken verantwortlich und verhängten weitere Sanktionen gegen das Land. Die Regierung in Teheran weist die Anschuldigungen entschieden zurück.

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