Letztes Update am Do, 26.09.2019 11:11

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Norwegischer Menschenrechtspreis würdigt Flüchtlingsarbeit



Der renommierte Rafto-Menschenrechtspreis geht in diesem Jahr an die syrisch-libanesische Flüchtlingsaktivistin Ruba Mhaissen. Damit zeichnet die norwegische Rafto-Stiftung diesmal die Arbeit für syrische Flüchtlinge im Libanon aus.

Die 31 Jahre alte Gründerin und Direktorin der Organisation Sawa for Development and Aid (SDAID) werde dafür geehrt, dass sie die Menschenrechte von Flüchtlingen auf lokaler wie globaler Ebene verteidige, teilte die Stiftung am Donnerstag in Bergen mit. Mhaissen kämpfe mutig und lautstark gegen den steigenden Druck, syrische Flüchtlinge im Libanon durch politische Schritte und Diskriminierung zu einer Rückkehr in ihre Heimat zu bewegen, erklärte die Stiftung. „Der Rafto-Preis 2019 ist ein Ruf nach dem Schutz von Menschenrechten für alle, ungeachtet von unserem Rechtsstatus.“

Der Rafto-Preis ist mit 20.000 US-Dollar (rund 18.000 Euro) dotiert und wird am 3. November in Bergen überreicht. Mit dem an den norwegischen Menschenrechtsaktivisten Thorolf Rafto erinnernden Preis werden seit 1987 jährlich Persönlichkeiten geehrt, die die Menschenrechte in aller Welt verteidigen.

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