Letztes Update am Do, 26.09.2019 16:56

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


ÖKV fix mit Olympia-Slalom-Quotenplatz im Kajak-Damen-Einer



Österreichs Wildwasser-Kanuten werden bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2020 vertreten sein. Corinna Kuhnle und Viktoria Wolffhardt erreichten am Donnerstag bei den Weltmeisterschaften in La Seu d‘Urgell im Kajak-Einer das Semifinale, in dem unter 30 Athletinnen 18 Nationen vertreten sind. Und exakt 18 Quotenplätze werden bei den Titelkämpfen in Spanien für die Japan-Spiele vergeben.

Allerdings eben nur einer pro Nation, Kuhnle und Wolffhardt machen sich dieses rot-weiß-rote Duell untereinander aus. Die Kärntnerin Nina Weratschnig hatte auch noch die Möglichkeit gehabt, war aber in beiden Vorläufen klar hinter den Aufstiegsplätzen. Im ersten Heat kamen 20 Aktive weiter, im zweiten die nächstbesten 10. Alle aus dem ÖKV-Trio mussten noch einmal ran. Kuhnle gewann beim zweiten Versuch, Wolffhardt reichte Platz sieben zum Weiterkommen.

Die Niederösterreicherin Wolffhardt ist in einem ÖKV-internen Punktesystem voran, in dem es erst ab einem Finaleinzug Bonuspunkte gibt. Darum geht es am Samstag ab 10.08 Uhr. Sollte keine der beiden den Aufstieg in das Sonntag-Finale (Top Ten) schaffen, geht das Olympia-Ticket an Wolffhardt. Das ist auch der Fall, wenn beide im Finale ohne Medaille bleiben oder beide eine Medaille holen. Die zweifache Olympia-Teilnehmerin Kuhnle (2012, 2016) muss besser als Wolffhardt abschneiden, um sie zu überholen.

Gemeinsam hatten die drei Österreicherinnen am Mittwoch zum WM-Auftakt auf der Olympia-Anlage von 1992 Rang fünf im Teambewerb belegt. Am Freitag stehen mit österreichsicher Beteiligung die Vorläufe im Kajak-Einer der Herren sowie im Canadier-Einer der Damen auf dem Programm. In diesem neuen olympischen Bewerb hat Wolffhardt ihre zweite Tokio-Chance, sie liegt nach Punkten derzeit aber hinter ihrer Teamkollegin Nadine Weratschnig.

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„Die Leistung von Conni (Corinna Kuhnle, Anm.) war super“, sagte ÖKV-Cheftrainer Helmut Oblinger. „Sie ist endlich so gefahren wie im Training, hat die Tore attackiert, kaum Speed zurückgenommen und ist eng an die Torstangen herangefahren. Viki (Viktoria Wolffhardt) hat nur ein paar kleine Fehler gemacht, sie ist voll im Rennen.“




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